Schlagwort-Archiv für ‘Industrieversicherung’

Wenn eine Captive umzieht

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Der firmeneigene Versicherer des Autobauers Volkswagen zieht von Dublin nach Braunschweig um. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor spricht Tibor Böttcher, Chef der Volkswagen Insurance Company, über die Gründe, den Standort Deutschland und darüber, warum eine Captive auch im Weichmarkt Sinn macht.

Wie die Weltlage die Industrieversicherung verändert

Geopolitische Unsicherheiten, Klimawandel und Cyberbedrohungen sorgen dafür, dass sich der Industrieversicherungsmarkt derzeit deutlich verändert. Er wird weniger zyklisch, deutlich selektiver, datengetriebener und komplexer, schreibt der Versicherungsmakler MRH Trowe in seinem aktuellen Bericht „Markttrends 2026“. Bisherige Nischenversicherungen gewinnen an Bedeutung.

Krose und Gallagher: Teure Übernahme

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Der US-Makler Gallagher hat sich die Übernahme des D&O-Spezialisten Krose einiges kosten lassen. Das Unternehmen gilt aber auch als überaus profitabel. Das liegt auch an der besonderen Beziehung zu den Kunden. Ob die sich so fortsetzen lässt, muss sich zeigen.

Talanx erreicht Ziel für 2027 schon jetzt

Der Hannoveraner Versicherungskonzern hat bereits jetzt das für 2027 angestrebte Gewinnziel erreicht und erhöht kräftig die Dividende. Gut lief es vor allem in der Industrieversicherung. Weniger üppig fiel das Ergebnis im deutschen Privatkundengeschäft aus. Zurückziehen will sich Chef Torsten Leue aber aus einem anderen Bereich.

D&O: „Der weiche Markt geht langsam zu Ende“

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Ein Ende der Preissenkungen in der D&O-Versicherung ist näher als viele Marktvertreter glauben, erwartet Christian Bonn, Underwriting Manager für Financial Lines in Deutschland beim Industrieversicherer Axa XL. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor erklärt er, warum Großschäden allein den Markt nicht drehen, was zunehmende Regulierung für die Sparte bedeutet und welche Folgen das jüngste Urteil zum Anfechtungsverzicht für die D&O-Versicherung hat.

Willis: Mehr Wettbewerb im Industriegeschäft

Für Unternehmen kann es sich angesichts des verbesserten Marktumfelds in der Industrieversicherung lohnen, ihre Versicherungsprogramme zu überprüfen. Das empfiehlt der Makler und Risikoberater Willis. Angesichts mehr Wettbewerbs in verschiedenen Sparten lassen sich potenziell bessere Bedingungen aushandeln – zumindest für Unternehmen, die ihre Risiken gut kennen und professionell managen.

Allianz Commercial lagert Entertainment-Underwriting an Reel Media aus

Der Industrieversicherer Allianz Commercial richtet das Geschäft mit Entertainment-Versicherungen neu aus. Künftig übernimmt der Assekuradeur Reel Media das Underwriting für das internationale Portfolio außerhalb der USA. Die Allianz bleibt dabei Risikoträger und stellt weiterhin ihre Kapazität über Allianz Global Corporate & Specialty zur Verfügung. Ziel der strategischen Partnerschaft ist es, das Angebot im Bereich Film-, Produktions-, Veranstaltungs- und Sportversicherungen auszubauen und Kunden sowie Maklern einen zentralen Ansprechpartner zu bieten.

Berkshire Hathaway will weniger Versicherungsgeschäft zeichnen

Beim Mischkonzern Berkshire Hathaway spielt das Versicherungs- und Rückversicherungsgeschäft traditionell eine große Rolle, weil sich die Schadenreserven gewinnbringend anlegen lassen. Nach einem Gewinneinbruch hat der neue Chef Greg Abel angekündigt, auf die Bremse zu treten und sich insbesondere bei der Zeichnung von Rückversicherungsgeschäft zurückzuhalten. Grund sind die bröckelnden Preise.

Willis-Chefin Lucy Clarke: „Etwas tun und nicht nur darüber reden“

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Der Makler Willis hat in Deutschland in den vergangenen Jahren spürbar Markanteile verloren. Die 2021 gescheiterte Fusion mit dem Rivalen Aon brachte Unruhe und hohe Fluktuation für den gesamten Konzern Willis Towers Watson, zu dem der Makler gehört. Mitte 2024 holte die Gruppe die erfahrene Managerin Lucy Clarke von Marsh, um die Wende einzuleiten. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor erklärt sie, wie Willis bei Kunden punkten will und warum sie an eine Fusionswelle unter den Versicherern glaubt.

Axa macht mehr Gewinn und lässt die Finger von Run-off

Die Axa hat im Geschäftsjahr 2025 sowohl ihre Beitragseinnahmen als auch den Gewinn gesteigert. Bereinigt um Sondereffekte kletterte das Ergebnis um 6 Prozent auf 8,4 Mrd. Euro. Damit sieht sich der Konzern auf einem gutem Weg, die selbstgesetzten Ziele zu erreichen. Am wiederbelebten Run-off-Markt will sich Konzernchef Thomas Buberl vorerst nicht beteiligen.

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