Archiv ‘Ukraine’

Kaufempfehlung für Versicherungsanleihen

Anleihen europäischer Versicherer rentieren sich deutlich besser als vor einem Jahr und bieten mehr als die Papiere im Banken- oder Corporate-Bereich. Der auf den Versicherungsbereich spezialisierte Vermögensverwalter Plenum Investments kommt in einer Analyse zum Schluss, dass die Gesellschaften trotz Pandemie, Inflation und Ukraine-Krieg stabil dastehen und gibt eine Kaufempfehlung für den 200 Mrd. Euro-Markt. … Lesen Sie mehr ›

Streit um Territorialausschlüsse

Weil die Risiken in Russland, der Ukraine und Belarus seit Kriegsbeginn stark zugenommen haben, versuchen Industrieversicherer, neben Kriegs- und Sanktionsklauseln zunehmend auch weitreichende Territorialausschlüsse in ihren Verträgen zu verankern – sehr zum Ärger der Industriekunden. Während Versicherer die neuen Klauseln als besonders transparent anpreisen, monieren Kunden Ausschlüsse nach dem Gießkannen-Prinzip. … Lesen Sie mehr ›

Lloyd’s erwartet wegen Ukraine-Krieg Milliarden-Schaden

Der Versicherungsmarkt Lloyd’s of London hat ein herausforderndes erstes Halbjahr hinter sich. Besonders der Krieg in der Ukraine und die Unsicherheit auf den Kapitalmärkten schadeten dem Ergebnis. Für vom Krieg betroffene Kunden hat der Marktplatz 1,1 Mrd. Pfund zurückgestellt. An den Kapitalmärkten verlor Lloyd‘s mehr als 3 Mrd. Pfund. Unter dem Strich stand ein Verlust von 1,8 Mrd. Pfund. … Lesen Sie mehr ›

Kühllagerbetreiber im Risiko durch Gasengpass

Die Betreiber von Kühllagern sollten sich für den Fall absichern, dass die Kühlkette wegen einer stockenden Gasversorgung aus Russland unterbrochen wird. Andernfalls gehen sie hohe Haftungsrisiken ein, warnt der Europäische Verbund Internationaler Spediteure. Auf ihre Verkehrshaftungsversicherung sollten sie sich lieber nicht verlassen, empfiehlt Vorstand Nikolja Grabowski. … Lesen Sie mehr ›

Hannover Rück stockt Ukraine-Vorsorge auf

Die Hannover Rück hat ihr Gewinnziel für das Gesamtjahr bestätigt – trotz eines Gewinnrückgangs im ersten Halbjahr. Während es in der Personenrückversicherung besser lief als im Vorjahr, stieg die Großschadenlast in der Schadensparte auch wegen höherer Rückstellungen für Schäden aus dem Krieg in der Ukraine über den Erwartungswert. Das Ziel für das Beitragswachstum 2022 hebt der Rückversicherer an. … Lesen Sie mehr ›

Axa sieht sich gut gerüstet

Axa-Chef Thomas Buberl hält nach dem vom Krieg in der Ukraine, einer starken Inflation und großen ökonomischen Unsicherheiten geprägten ersten Halbjahr an den Zielen fest, die sich der Pariser Konzern Ende 2020 im Rahmen seines neuen Strategieprogramms gesetzt hat. Axa konnte die Beitragseinnahmen in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres leicht ausbauen – obwohl der Konzern in der Rückversicherung im Bereich Naturkatastrophen deutlich auf die Bremse getreten ist. Die Schäden durch den Krieg belaufen sich bislang auf rund 300 Mio. Euro. … Lesen Sie mehr ›

Versicherer können globale Krisen-Resilienz stärken

Nach der Pandemie zeigt auch der Krieg in der Ukraine, dass Krisen in der heutigen Zeit nur vor wenigen Bereichen des Lebens Halt machen und fast jeden Teil der Gesellschaft beeinflussen. Versicherer könnten hier eine zentrale Rolle spielen, indem sie ihren Kunden mit passenden Deckungen zu mehr Resilienz verhelfen und bestehende Schutzlücken schließen, heißt es in einem aktuellen Bericht der Lloyd´s-Plattform Futureset und des Maklers Aon. … Lesen Sie mehr ›

Industriekunden kritisieren Territorialausschluss

Dem Gesamtverband der versicherungsnehmenden Wirtschaft (GVNW) missfallen die umfangreichen Ausschlüsse, die Versicherer in Bezug auf Russland, die Ukraine und Belarus in internationalen Verträgen verankern wollen. Insbesondere sind die Industriekunden von weitreichenden Territorialausschlüssen genervt, die auch die Absicherung von Lieferungen verhindern, die keinen Sanktionen unterliegen. Der GVNW fürchtet, dass dieses Modell auch für andere Krisenregionen Schule machen könnte. … Lesen Sie mehr ›

Ukraine-Roundup: Gasengpass und Schiffsversicherer

Mittlerweile fließt durch die Pipeline Nordstream 1 wieder russisches Gas nach Europa, aber wie lange? Die Ratingagentur Fitch beschäftigt sich in einem aktuellen Bericht mit den möglichen Auswirkungen eines Lieferstopps auf die Versicherungsbranche. Potenzielle Schäden sehen die Analysten in der Sparte politische Risiken, außerdem könnte es zu Folgeschäden kommen, wenn Haushalte und Betriebe ihren Gasverbrauch reduzieren. Unterdessen haben sich Makler und Underwriter zu den Voraussetzungen geäußert, unter denen Schiffsversicherer Getreidelieferungen aus der Ukraine versichern würden. … Lesen Sie mehr ›

Wie Unternehmen Lieferkettensicherheit schaffen

 The Long View – Der Hintergrund  Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg – gerade in Krisenzeiten stehen die internationalen Lieferketten unter Druck. Bereits kleine Unterbrechungen können Firmen schwer schädigen und im schlimmsten Fall zur Insolvenz führen, wenn sie keine Maßnahmen ergreifen. Umso wichtiger ist es, die Lieferkette widerstandsfähig zu machen. Bei der Risikominimierung sollten Unternehmen einige Punkte beachten. … Lesen Sie mehr ›

Eiopa: KI ist nicht gleich KI

Die EU will mit einer Verordnung die Anwendung von künstlicher Intelligenz (KI) regulieren. KI-Tools bei Versicherern sollten dabei nicht automatisch als hochriskant eingestuft werden, forderte Eiopa-Chefin Petra Hielkema bei der Jahreskonferenz der europäischen Aufsichtsbehörde. Es mache einen Unterschied, ob die Anwendungen im Pricing und Underwriting oder im Backoffice zum Einsatz kämen. Zudem sollte die Überwachung der KI-Nutzung Sache der Aufsicht bleiben. Dringenden Handlungsbedarf sieht Hielkema bei der Absicherung von Verbrauchern bei grenzüberschreitenden Versicherungsverträgen. … Lesen Sie mehr ›

Kriegsausschluss: Moody’s moniert unklare Klauseln

Der Krieg in der Ukraine hat bisher nicht zu der befürchteten Welle an Cyberattacken geführt, die Risikolage in der Cyberversicherung bleibt durch den Konflikt aber angespannt. Sollte es zu Cybervorfällen in großem Umfang kommen, befürchtet die Ratingagentur Moody’s massive Unklarheiten und langwierige rechtliche Auseinandersetzungen beim Thema Kriegsausschluss. Die Vertragsklauseln seien noch nicht bei allen Anbietern und in allen Bereichen standardisiert. Problematisch sei auch die uneinheitliche Definition von „Cyberterrorismus“, der bei einigen Verträgen trotz eines vorhandenen Kriegsausschlusses versichert wäre. … Lesen Sie mehr ›

Howden: Ukraine-Krieg dämpft Cyberangriffe

Die Kosten für Cyberdeckungen sind heute fast doppelt so hoch wie noch vor einem Jahr. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Maklers Howden hervor. Die Preissteigerung hat sich durchgesetzt, obwohl weltweit die Zahl der Ransomware-Angriffe sinkt. Diese Entwicklung führt der Makler auch auf den Krieg in der Ukraine zurück. Stabilisiert sich der Rückgang der Cyberattacken, könne der Preisanstieg in der Sparte schon in diesem Jahr ein Ende haben. … Lesen Sie mehr ›