Archiv ‘Viridium’

Cinven und Blackfin: Milliarden für Versicherer

Das Interesse der Private Equity-Investoren an der Versicherungsbranche wird immer größer. Jetzt haben mit Cinven und Blackfin gleich zwei Unternehmen Geld für millionenschwere Investitionen eingesammelt. Cinven hat 1,5 Mrd. Dollar eingeworben, die unter anderem in Versicherer, Rückversicherer und Versicherungsvermittler fließen. Blackfin will 350 Mio. Euro in Insurtechs und Fintechs investieren. Die Konsolidierung der Maklerbranche in Deutschland mithilfe der Investoren ist schon in vollem Gange. … Lesen Sie mehr ›

Zurich verkauft Leben-Bestände an Viridium

Die Zurich Deutschland gibt ihr traditionelles Lebensversicherungsgeschäft in den externen Run-off. Insgesamt 720.000 Versicherungsverträge der Tochter Zurich Deutscher Herold mit Deckungsrückstellungen von rund 20 Mrd. Euro gehen an den Abwickler Viridium. Es ist der größte Deal seit der Run-off-Spezialist 2019 den Bestand der Generali Leben übernommen hat. Der Verkauf nimmt Zurich in vielerlei Hinsicht eine Last von den Schultern. … Lesen Sie mehr ›

Zurich kurz vor Run-off-Deal

Die Zurich Deutschland steht kurz vor dem Verkauf eines Altbestandes an Lebensversicherungen an den Run-off-Spezialisten Viridium, der einen Umfang von 20 Mrd. Euro an Kundenforderungen und entsprechenden Kapitalanlagen hat. Nach Informationen des Versicherungsmonitors aus Branchenkreisen soll das Geschäft in den kommenden Wochen – auf jeden Fall noch vor der Sommerpause – abgeschlossen werden. Die Agentur Bloomberg erwartet, dass schon in dieser Woche eine Bekanntgabe erfolgt. … Lesen Sie mehr ›

Zurich und Axa näher am Run-off

Die beiden Versicherungs-Schwergewichte Zurich und Axa kommen dem externen Run-off von Lebensversicherungsbeständen, über den sie schon länger nachdenken, immer näher. Die Zurich hatte bereits Ende 2021 eine eigene Gesellschaft für Altbestände gegründet. Beide Unternehmen wollten am Donnerstag einen Bericht des „Handelsblatts“ nicht dementieren, nach dem sie in der zweiten Verhandlungsrunde mit möglichen Aufkäufern sind. Kommen die Deals zustande, wächst der Druck bei anderen Gesellschaften. … Lesen Sie mehr ›

Assekurata: Run-off bewährt sich, außer für Kunden

Der deutsche Run-off-Markt ist mittlerweile ein paar Jahre alt. Deshalb zeichnet sich langsam ab, wie sich die Abwickler auf längere Sicht schlagen. Laut einer aktuellen Studie der Ratingagentur Assekurata halten Viridium, Athora und Co., was sie versprechen. Der Ertrag, den sie mit den Lebensversicherungsbeständen erzielen, ist sehr hoch. Jedoch zeigt sich auch, dass die Kritik von Verbraucherschützern am Run-off berechtigt ist. … Lesen Sie mehr ›

Zurich prüft Run-off für Lebenstochter

 Exklusiv  Der Versicherungskonzern Zurich erwägt den Verkauf seines deutschen Lebensversicherers Zurich Deutscher Herold an einen Run-off-Spezialisten. In Branchenkreisen heißt es, eine Entscheidung sei bislang nicht gefallen. Allerdings stoße der Konzernführung sauer auf, dass die Gesellschaft viel Kapital brauche und nur mäßige Erträge liefere. Außerdem konzentrieren sich die Schweizer lieber auf die Industrie- und Gewerbeversicherung. … Lesen Sie mehr ›

Generali betont die eigene Stärke

Die Generali glaubt an profitables Wachstum auch durch Zukäufe im Gefolge der Pandemie. Deutschlandchef Giovanni Liverani erwartet, dass viele Versicherer schon bald unter Druck kommen. Das sagte er im Interview mit Süddeutscher Zeitung und Versicherungsmonitor. Die Generali könne zukaufen, werde aber keine Gesellschaft mit „toxischen Beständen“ an klassischen Policen anfassen. Generali verteidigte die Riester-Rente, sieht aber die Zeit gekommen für neue Konzepte. Der Großvertrieb DVAG, der regelmäßig von seinen Wirtschaftsprüfern wegen Bilanzmängeln gerügt wird, sei ein „großes und seriös geführtes Unternehmen“. Zum ersten Mal nannte er Zahlen zu Vitality. … Lesen Sie mehr ›

Führungswechsel bei Viridium

 Leute – Aktuelle Personalien  Der Abwicklungsspezialist Viridium mit Sitz in Neu-Isenburg baut personell um: Heinz-Peter Roß, bisher Chef der Gruppe, wird den Posten an Tilo Dresig abgeben, den bisherigen Finanzchef. Dresig soll das Geschäftsmodell des Abwicklers vorantreiben. Roß wird Viridium jedoch nicht komplett verlassen: Er wechselt im Sommer in den Aufsichtsrat, und wird ab 2022 an dessen Spitze wechseln. Neuer Finanzchef wird Johannes Berkmann. Und: Claudia Haas, die kürzlich die Geschäftsführung des Maklers Marsh nach kurzer Zeit wieder verlassen hat, ist Leiterin der Abteilung Market Management für die DACH-Region beim Kreditversicherer Euler Hermes. … Lesen Sie mehr ›

Berlin, New York oder Neu-Isenburg?

 Nachschlag – der aktuelle Kommentar  Wie lockt man IT-Experten nach Neu-Isenburg? Sollte sich die Stadt umbenennen? Ein Name, der nach Aufbruch und Abenteuer klingt: New-Isenburg oder, noch besser, Neo-Isenburg – natürlich englisch ausgesprochen. Dann klappts bestimmt besser mit der Akquise. So muss der Abwickler Viridium in Stellenangeboten betonen: „Anwesenheit in Neu-Isenburg nur punktuell“. Auch die HUK-Coburg hat es schwer, Digitalexperten nach Coburg zu locken. Wie es der Alten Leipziger in Oberursel geht, mag man sich kaum ausmalen. Wir haben da einige Tipps. … Lesen Sie mehr ›

Neuer Job für Felix Hufeld

Am Mittwoch hatte der scheidende BaFin-Präsident Felix Hufeld seinen letzten Arbeitstag. Jetzt wird er ein Jahr lang nicht tätig sein, das ist die „Cooling off“-Periode. Aber nach Informationen des Versicherungsmonitors hat Hufeld bereits einen lukrativen Job in der Tasche, den er am 1. April 2022 antreten wird: Er soll dann Aufsichtsratschef des neu gegründeten Spezialversicherers CR Associates SE werden. Die in Berlin ansässige Gesellschaft will die Gehaltszahlungen von Vorstandsmitgliedern bei Versicherern auch nach einer möglichen Insolvenz sicherstellen. Gründer sind Harald Christ und Ulrich Rüther. Für die Risikobeurteilung der neuen Gesellschaft sei Hufelds Wissen über den Zustand der Versicherer „unbezahlbar“, heißt […] … Lesen Sie mehr ›

Reputationsschaden ist bei Run-off nicht vom Tisch

Als die Generali vor zwei Jahren den Verkauf von vier Millionen Lebensversicherungspolicen an die Run-off-Plattform Viridium verkündete, war der öffentliche Aufschrei groß. Letztendlich hat der Deal dem Ruf der Gesellschaft nicht groß geschadet. Dennoch sollten Versicherer wachsam sein. Die Reputation der Bestandsmanager sei noch nicht gefestigt, warnte Unternehmensberater Lutz Golsch auf einer virtuellen Fachtagung der Süddeutschen Zeitung. Die Öffentlichkeit sei nach wie vor wachsam und beobachte Assekuranz und Abwickler genau. Es gibt immer noch viele Kritiker der Bestandsübertragung, darunter Ideal-Chef Rainer Jacobus und Axel Kleinlein vom Bund der Versicherten. … Lesen Sie mehr ›

Fitch erwartet weitere Konsolidierung in Leben

Die angespannte Lage im Lebensversicherungssektor spielt Bestandsabwicklern in Europa in die Karten, glaubt die Ratingagentur Fitch. Die anhaltend niedrigen Zinsen erschweren es den Versicherern zunehmend, die hohen Garantien aus Altverträgen zu erfüllen. Statt die geschlossenen Bücher im eigenen Haus zu halten, sollten die Gesellschaften über einen externen Run-off nachdenken, schlagen die Analysten vor. Dadurch ließen sich Kosten senken und gebundenes Kapital freisetzen. Hierzulande wird die externe Abwicklung von Lebensversicherungsbeständen oft noch verschmäht. … Lesen Sie mehr ›

Es kann nur einen geben

 Nachschlag – der aktuelle Kommentar  Egal ob etablierter Versicherer oder Insurtech: Die Marktführerschaft zu übernehmen, ist für viele wohl das ultimative Ziel. Dafür bedarf es auch eines griffigen Namens mit Wiedererkennungswert. Gerade Start-ups greifen deshalb gerne auf einfache Worte wie Lemonade, Element oder auch One zurück. Dabei entstehen allerdings schnell Namensvetter. Besonders One ist ein in der Finanzbranche beliebter Name. Eine andere Möglichkeit, um aus der Masse herauszustechen ist, einen besonders außergewöhnlichen Namen zu suchen. Doch auch das ist nicht immer von Erfolg gekrönt, wie das Beispiel iptiQ zeigt. … Lesen Sie mehr ›