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Howden holt Bankenexperten von MRH Trowe

Leute – Aktuelle Personalien

Der Makler Howden Deutschland wirbt einen Bankenexperten vom Maklerhaus MRH Trowe ab. Er wird den Bereich Kredit- und Kautionsversicherung für den Bankenvertrieb leiten. Außerdem: Der FDP-Politiker und ehemalige Staatssekretär Florian Toncar wechselt überraschend zum Finanzvertrieb DVAG und MSIG Europe erweitert seine Führungsmannschaft in Deutschland.

Iran-Krieg: P&I-Clubs stoppen Kriegsrisiko-Deckungen, Öltransporte verteuern sich

Die Mehrheit der größten P&I-Clubs hat die Kriegsrisiko-Haftpflichtdeckungen für Schiffe, die in den Persischen Golf und benachbarte Gewässer einlaufen, wegen des Kriegs im Iran zu Donnerstag gekündigt. Auch Seekaskoversicherer haben die Schiffseigner über die Kündigung bestehender Policen informiert – entsprechende Neuverhandlungen dürften zu deutlich schärferen Konditionen stattfinden. Der Konflikt könnte die weltweite Versorgung mit Öl und anderen Rohstoffen erheblich beeinträchtigen.

Berkshire Hathaway will weniger Versicherungsgeschäft zeichnen

Beim Mischkonzern Berkshire Hathaway spielt das Versicherungs- und Rückversicherungsgeschäft traditionell eine große Rolle, weil sich die Schadenreserven gewinnbringend anlegen lassen. Nach einem Gewinneinbruch hat der neue Chef Greg Abel angekündigt, auf die Bremse zu treten und sich insbesondere bei der Zeichnung von Rückversicherungsgeschäft zurückzuhalten. Grund sind die bröckelnden Preise.

M&A-Transaktionen – Ein Organhaftungsrisiko

Legal Eye – Die Rechtskolumne

Nach einem Zeitraum mit einem eher ruhigen M&A-Geschäft mehren sich Anzeichen für ein gesteigertes Interesse an Übernahmeaktivitäten. Dies gilt auch für die Versicherungswirtschaft. Übernahmen sind dabei in erster Linie eine Sache der Gesellschafter beziehungsweise der Investoren der Zielgesellschaft („Target“) und ihrer Verhandlungspartner. Doch auch für die beteiligten Geschäftsführungen, insbesondere auf Seiten des Targets, bestehen Risiken, erläutert Sören Rettig, Geschäftsführer und COO des D&O-Spezialisten VOV.

Keine Partystimmung in der Assekuranz

Das Geschäftsklima in der deutschen Versicherungswirtschaft bleibt gedämpft. Laut dem Ifo-Konjunkturtest im Auftrag des Versicherverbandes GDV hat sich die aktuelle Geschäftslage im vierten Quartal 2025 im Vergleich zum Vorquartal verschlechtert, gleichzeitig sind die Erwartungen für die kommenden sechs Monate erneut gesunken. Aber es gibt auch Lichtblicke: In der Lebensversicherung legt das Neugeschäft gegen laufende Beiträge zu und die Schaden- und Unfallversicherung profitiert von einer günstigeren Schadenentwicklung.

Willis-Chefin Lucy Clarke: „Etwas tun und nicht nur darüber reden“

Exklusiv

Der Makler Willis hat in Deutschland in den vergangenen Jahren spürbar Markanteile verloren. Die 2021 gescheiterte Fusion mit dem Rivalen Aon brachte Unruhe und hohe Fluktuation für den gesamten Konzern Willis Towers Watson, zu dem der Makler gehört. Mitte 2024 holte die Gruppe die erfahrene Managerin Lucy Clarke von Marsh, um die Wende einzuleiten. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor erklärt sie, wie Willis bei Kunden punkten will und warum sie an eine Fusionswelle unter den Versicherern glaubt.

Digitale Souveränität: Nicht alles in einen Topf

Angesichts der Dominanz von Tech-Firmen vor allem aus den USA bei Cloud Computing oder künstlicher Intelligenz (KI) sorgen sich Politik und Wirtschaft über digitale Abhängigkeiten. Die Antwort kann keine vollständige Abschottung sein, waren sich die Teilnehmer einer Veranstaltung des Versichererverbands GDV zur digitalen Souveränität einig.

Lebensversicherer unter Druck

Was die Woche bringt

An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Assekurata-Marktstudie Lebensversicherung, Überblick über den Versicherungsmarkt von AM Best, Scor-Zahlen und Vorlesungstag des Instituts für Versicherungswissenschaften Leipzig

Swiss Re will weniger verdienen

Die Swiss Re hat im Geschäftsjahr 2025 einen Rekordgewinn erzielt – blickt aber weniger optimistisch auf das laufende Jahr. Während die Konkurrenz aus München ihren Aktionären trotz eines sichtbar weicher werdenden Marktes sprudelnde Gewinne in Aussicht stellt, gehen die Schweizer deutlich konservativer vor. Im vergangenen Jahr hat die Swiss Re einen Konzerngewinn in Höhe von 4,8 Mrd. Dollar (4,1 Mrd. Euro) erwirtschaftet – das Ziel für 2026 liegt bei nur noch 4,5 Mrd. Dollar.

Wann kommt der Run-off-Markt wieder in Fahrt?

Der Run-off-Spezialist Viridium hat neue Eigentümer – der Knoten, der für eine jahrelange Flaute auf dem deutschen Run-off-Markt gesorgt hat, ist damit geplatzt. Dennoch könnte sich die Zahl der Deals in den kommenden Monaten aus verschiedenen Gründen in Grenzen halten, wurde bei der Run-off-Konferenz der SZ deutlich. Die Zukunftsaussichten für die Lebensversicherer, die unter alten IT-Systemen, schwachem Neugeschäft und steigenden regulatorische Anforderungen leiden, werden jedoch nicht besser.

Die Woche in Bildern 09/2026

Woche in Bildern

Die Folgen des schweren Schneesturms in den USA, die durch eine Überschwemmung mit Schlamm gefüllten Straßen in der brasilianischen Stadt Uba, die Demonstration „Marsch des Lichts“ vor dem Parlament in Wien, das vom Hochwasser überflutete Mittelhessen, und der Kadaver eines Pottwals, der am Zikim-Strand im Süden Israels angespült wurde: In unserer Woche in Bildern stellen wir Eindrücke der vergangenen sieben Tage zusammen.

Kim-André Vives verlässt Südvers

Leute – Aktuelle Personalien

23 Jahre lang war Kim-André Vives für den Freiburger Versicherungsmakler Südvers tätig. Jetzt verlässt er das Unternehmen auf eigenen Wunsch, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen. Einen Nachfolger in der Geschäftsführung für seine Position soll es nicht geben. Personelle Neuigkeiten gibt es auch beim Berliner Insurtech Friendsurance, der Deutschen Kautionskasse und der Hypoport-Tochter Dr. Klein Wowi Finanz-AG.

KI-Versicherungen: Munich Re kooperiert mit Mosaic

Die Munich Re arbeitet künftig mit dem auf den Bermuda Inseln ansässigen Versicherer Mosaic bei Policen zur künstlichen Intelligenz (KI) zusammen. Die Münchener bringen ihr Produkt „AIsure“ in die Partnerschaft ein. Mit diesem können sich Unternehmen gegen Fehler versichern, die durch KI entstehen. Auch Mosaic hat ein solches Angebot, das nun um das der Munich Re ergänzt wird.

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