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Baobab gewinnt Scor als Risikoträger

Der Cyber-Assekuradeur Baobab will künftig auch komplexere Risiken im industriellen Sektor abdecken und ist dafür eine Partnerschaft mit dem Rückversicherer Scor eingegangen. Mit dem Lloyd’s-Syndikat von Scor als weiterem Risikoträger erweitert Baobab seine Zeichnungsbefugnis für Cyberrisiken auf Unternehmen mit bis zu 1 Mrd. Euro Umsatz in Deutschland und Österreich.

Führungswechsel bei HBC-Tochter TPSH Vorsorge

Leute – Aktuelle Personalien

Der Makler für private und betriebliche Altersvorsorge TPSH Vorsorge bekommt einen neuen Geschäftsführer. Künftig steht Michael Striegel an der Spitze der Tochter des Hamburger Maklerkonsolidierers Hanseatic Broking Center (HBC). Einen Führungswechsel meldet auch das European Insurance CFO Forum, ein Zusammenschluss der Finanzchefs europäischer Versicherer. Weitere personelle Änderungen gibt es im Vorstand der VIG und bei der HDI-Tochter Falcon Risk Services.

„Jeder gegen jeden“ – Das Abwehrkostenrisiko im Aufsichtsratshaftungsfall

Legal Eye – Die Rechtskolumne

Die jüngsten Ausführungen des Bundesgerichtshofs zur haftungsrechtlichen Verantwortlichkeit des Aufsichtsrates geben Anlass, die Besonderheiten zu betrachten, die sich bei der versicherungstechnischen Behandlung von Aufsichtsratshaftungsfällen in der D&O-Versicherung zeigen, schreibt Sören Rettig, Geschäftsführer und COO des D&O-Spezialisten VOV. Schließlich besteht ein hohes Risiko, dass die Versicherungssumme einer Unternehmens-D&O nicht ausreicht – vor allem, wenn „jeder gegen jeden“ seine Rechte sichern will.

Nach der ESG-Regulierung kommen die ESG-Klagen

Exklusiv

Nachdem Berichtspflichten, gesetzliche und regularische Vorgaben zu ESG-Aspekten (Environment, Social, Governance) inzwischen gang und gäbe sind, ist die Aufregung darüber etwas abgeebbt. Versicherer und ihre Kunden haben Routine bekommen. Doch nun folgt laut der Spezialkanzlei Clyde & Co die nächste Herausforderung: zunehmende Klagen aus dem ESG-Bereich. Deutschland könnte dabei ein neuer Hotspot werden.

Maklerpools greifen zur Selbsthilfe gegen Konsolidierer

Exklusiv

Der Maklerpool Germanbroker.net hat sich mit zwei weiteren Verbünden zusammengetan, um verkaufswilligen Mitgliedsmaklern Übernahmeangebote machen zu können. Hintergrund ist die Konsolidierungswelle, die auch vor den Mitgliedern von Maklerpools nicht Halt macht. Die Verbünde haben dazu eine Gesellschaft gegründet, die schon die ersten Makler übernommen hat. Mit den zurzeit gezahlten Höchstpreisen können und wollen sie aber nicht mithalten.

D&O: Wann kommt die Korrektur?

Was die Woche bringt

An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Euroforum-Jahrestagung Haftpflicht in Köln, Pressegespräch „Risiken im Fokus 2026“ der BaFin und Jahreskonferenz der Eiopa

Die Woche in Bildern 04/2026

Woche in Bildern

Drei schwere Zugunglücke in Spanien mit vielen Todesopfern, Waldbrände in Chile, eine durch Glatteis verursachte Unfallserie auf der A44 mit Toten und Verletzten, Sturmschäden im Mittelmeerraum, das Weltwirtschaftsforum in Davos und Nordlichter über Europa: In unserer Woche in Bildern stellen wir Eindrücke der vergangenen sieben Tage zusammen.

EuGH-Urteil regelt Aufsicht über europaweit tätige Versicherer

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) muss aktuell einige Fragestellungen zu Solvency II klären. Am Donnerstag hat das Gericht eine erste Entscheidung getroffen, die mehr Klarheit über die Aufsicht von Versicherern bringt, die in mehreren EU-Ländern tätig sind. Das Urteil weitet unter anderem den Anwendungsbereich von Teilen der Solvency-II-Richtlinie auf die Anlegerinformations-Verordnung PRIIP und die Vermittlerrichtlinie IDD aus. Zudem stellt es klar, welche Aufsichtsbehörden Geldbußen verhängen können.

Stellenabbau: Fluktuation allein reicht bei Ergo nicht aus

Die Munich Re hatte Anfang Januar mit dem Plan, Stellen in der IT und Verwaltung nach Indien und Polen zu verlagern, für Furore gesorgt. Frei werdende Stellen sollen nicht oder nur an anderen Standorten als Deutschland nachbesetzt werden. Bei der Tochter Ergo reicht die natürliche Fluktuation für die gesetzten Ziele womöglich nicht aus, räumt der neue Munich Re-Chef Christoph Jurecka jetzt ein. Ein Grund ist die künstliche Intelligenz, die viele Jobs tiefgreifend verändert. Kündigungen soll es aber nicht geben, stattdessen Weiterbildungs- und Abfindungsangebote.

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