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Wer ist die Schönste im ganzen Land?

Kommentar

Bester Arbeitgeber, Top Employer oder attraktivster Arbeitgeber Deutschlands – derzeit werben wieder viele Versicherer mit einer solchen Auszeichnung. Wir gratulieren, doch insgeheim fragen wir uns: Warum sollte man solchen Zertifikaten Glauben schenken? Sind das nicht nur gekaufte Plaketten, die gut an der Wand aussehen und Fachkräfte anlocken sollen? Wir finden: Echte Einsichten in die Unternehmenskultur bekommt man nur durch ehrliche Mitarbeiterbefragungen über alle Abteilungen hinweg, schreibt Redakteurin Anne-Christin Gröger.

Plattformwahl: Warum Schulung und Support entscheidend sind

The Long View – Der Hintergrund

Versicherungsmakler haben wegen der zunehmenden Regulierung, der steigenden Kundenerwartungen und des wachsenden Wettbewerbsdrucks immer weniger Zeit für ihr Kerngeschäft. Plattformen, die weit über klassische Maklerverwaltungsprogramme hinaus gehen, versprechen Entlastung. Ihre Auswahl ist allerdings eine wichtige strategische Weichenstellung, schreibt Adesso-Expertin Maja Anita Sach. Entscheidend sind Schulung und Support – und sich auf wenige Plattformen zu konzentrieren.

Warum wirtschaftliche Resilienz mehr braucht als „nur“ Geld

Meinung am Mittwoch

Überalterung, Deindustrialisierung, Bedeutungsverlust: Die Liste der negativen Schlagwörter ist dieser Tage lang, wenn über den Wirtschaftsstandort Deutschland gesprochen wird. Gleichzeitig eröffnet das Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ neue finanzielle Spielräume, schreibt Tina Baacke, Chefin für Deutschland und Österreich bei Swiss Re Corporate Solutions. Die zentrale Frage bleibt jedoch: Reichen zusätzliche Gelder aus, um Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit nachhaltig zu stärken?

Doppelter Schutz mit Tücken: Unternehmens-D&O vs. persönliche D&O

Legal Eye – Die Rechtskolumne

Eine persönliche D&O-Versicherung kann als entscheidender Rettungsschirm fungieren, wenn die Unternehmens-D&O an ihre Grenzen stößt. Allerdings ist das Nebeneinander beider Policen mit Blick auf eine reibungslose Schadenabwicklung nicht immer ganz unproblematisch. Eine klare Abstimmung ist vonnöten, schreibt Stefan Steinkühler, Rechtsanwalt und Experte für Managerhaftung.

Wie steht es um Insurtechs in Deutschland?

Was die Woche bringt

An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Insurtech-Bericht des französischen Wagniskapitalgebers Astorya, Risiko-Barometer von Allianz Commercial und Pressekonferenz des Beraters Faros zur Kapitalanlage von Pensionseinrichtungen

Der „Check24-Effekt“

Kommentar

Personelle Änderungen zum Jahreswechsel gab es in der Versicherungsbranche immer schon, doch dieses Mal hat das Thema eine neue Dimension erreicht. Der britische Makler Howden hat rund 200 Mitarbeitende vom US-Konkurrenten Brown & Brown abgeworben. Gesund ist diese Entwicklung nicht, schreibt Friederike Krieger, Chefredakteurin des Versicherungsmonitors. Es droht der „Check24-Effekt“.

Vom Risiko zur Krise zur Blase? – Trends in der Versicherungsbranche 2026

The Long View – Der Hintergrund

Die Herausforderungen und Risiken für die Versicherungsbranche lassen auch im neuen Jahr nicht nach. Neben dem unsicheren geopolitischen Umfeld und der schwächelnden Konjunktur spielen Cyberrisiken und Vertrauensschäden eine Rolle, aber auch Veränderungen im Markt und im Wettbewerb sowie neuartige Faktoren wie künstliche Intelligenz (KI) und die Gefahr einer KI-Blase, erläutert Marcel Braun, CEO der Hendricks GmbH.

Die KI sitzt schon am Beratungstisch – gebracht hat sie der Kunde

Meinung am Mittwoch

In vielen Strategiepapieren der Versicherer ist künstliche Intelligenz (KI) vor allem ein internes Thema: Agents für Mitarbeitende, bessere Tarifierung, schnellere Schadenbearbeitung, Chatbots im Service und Vertrieb. Das ist wichtig – aber es greift zu kurz, schreibt Simon Moser, Mitgründer und CEO des Start-ups Muffintech. Denn die eigentliche Disruption kommt gerade nicht aus den Konzernzentralen. Sie kommt aus dem Alltag der Kundinnen und Kunden.

Richtung vor Geschwindigkeit – was digitale Reife wirklich bedeutet

Digitaler Dienstag

Bei der Digitalisierung zählt nicht nur Geschwindigkeit, auch Orientierung ist vonnöten. Wenn Teams ohne eine gemeinsame Richtung digitalisieren, entsteht Aktivität, aber wenig Wirkung. Geschwindigkeit macht nur dann Sinn, wenn sie an strategische Ziele gekoppelt ist, schreibt Sylvia Eichelberg, Chief Operating Officer der Barmenia Gothaer. Damit Innovation Wirkung entfalten kann, braucht sie Struktur. Zentrale Steuerung spielt dabei eine Schlüsselrolle.

In eigener Sache: Neue Kolumnisten für den „Digitalen Dienstag“

Der Versicherungsmonitor begrüßt zum Jahresstart neue Kolumnisten in der Rubrik „Digitaler Dienstag“. Freuen Sie sich auf spannende Einsichten in den Digitalisierungsprozess von Versicherern, Vermittlern und Kunden. Es schreiben ab sofort Sylvia Eichelberg (Barmenia Gothaer), Andrea van Aubel (MSG), Thomas Rodewis (Versicherungskammer) und Verena Brenner (Proth!nx) für den Versicherungsmonitor.

Geldbußendeckung: Umstritten, aber gefragt

Legal Eye – Die Rechtskolumne

Unternehmen sehen sich immer stärkeren Compliance-Risiken gegenüber. Vor diesem Hintergrund wächst das Interesse an Deckungskonzepten zur Versicherung von Geldbußen, schreibt Dan Schilbach, Counsel bei der Kanzlei Clyde & Co. Die Versicherbarkeit von Geldbußen ist allerdings umstritten und auch durch die Rechtsprechung noch nicht geklärt. Das hat Auswirkungen auf die Gestaltung entsprechender Versicherungsbedingungen.

Neue Kolumnisten und Rückversicherungsverträge

Was die Woche bringt

An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Neue Kolumnisten für den Versicherungsmonitor und die Erneuerungsrunde in der Rückversicherung.

Neujahrsbier mit der KI am Tisch

Herbert Frommes Kolumne

Viele Karrieren in der Versicherungswirtschaft beginnen in Köln, an der Universität oder an der TH. Manche Freundeskreise aus dem Studium halten erstaunlich lange. Sie treffen sich noch Jahre später, gern in Kneipen, die mit der Zeit deutlich besser gealtert sind als die Branche selbst. Der Versicherungsmonitor hatte Gelegenheit, bei einem solchen Neujahrsbier zuzuhören. Die KI saß mit am Tisch.

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