Ein schwerer Sturm mit anschließender Überschwemmung in Schweden, die Mondaufnahmen der Artemis-II-Besatzung, ein Erdrutsch in Süditalien, stillstehende Flugzeuge der Lufthansa aufgrund eines Streiks, und ein Protestmarsch indigener Völker in Brasilien: In unserer Woche in Bildern fassen wir Eindrücke der vergangenen sieben Tage zusammen.
Nachrichten
Munich-Re-Tochter Meag wird Ankerinvestor bei Rüstungsfonds
Meag, die Fondstochter der Munich Re, will gemeinsam mit dem Finanzinvestor Warburg Pincus in europäische Rüstungsfirmen investieren. Dazu legt Warburg Pincus einen Fonds auf, der Beteiligungen an mittelständischen Unternehmen erwirbt. Meag ist Ankerinvestor.
Wie Ping An wieder angreifen will
Der chinesische Versicherer Ping An hat seine neue Service-Strategie für 2026 veröffentlicht. Eigentlich geht es dem Unternehmen darum, nicht mehr als Versicherer wahrgenommen zu werden, sondern als Plattformanbieter, schreibt Herbert Fromme. Die schon totgeglaubte Story vom Begleiter auf Lebenszeit erhält neue Nahrung aus China – mit einer überraschenden Pointe.
Neodigital wächst, macht aber weiter Verlust im Kerngeschäft
Der Digitalversicherer Neodigital konnte im vergangenen Geschäftsjahr seinen Vertragsbestand und die Bruttobeitragseinnahmen steigern, verzeichnete aber erneut einen versicherungstechnischen Verlust. Das zeigt der aktuelle SFCR-Bericht des Unternehmens. Welche Auswirkungen die Insolvenz der Tochter Hector Digital auf Neodigital haben wird, kann das Unternehmen noch nicht abschätzen.
Große Nachfrage nach Kriegsrisikopolicen
Der Waffenstillstand im Iran-Krieg weckt hohe Erwartungen von Reedern, dass sie ihre im Persisch-Arabischen Golf gefangenen Schiffe bald freibekommen. Deshalb steigt auch die Nachfrage nach Kriegsrisikopolicen. Aber noch sind Reeder und Versicherer vorsichtig.
Eiopa schlägt Pool-Lösung für Naturkatastrophen vor
Die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa will die Versicherungslücke bei Naturkatastrophen in Europa schließen und schlägt dafür eine länderübergreifende Lösung vor. Vorgesehen sind ein Risiko-Pool und eine Auffanglösung für Großschäden.
Rätselraten um Insolvenz von Hector Digital
Der Assekuradeur Hector Digital GmbH ist insolvent. Zurück bleiben viele Fragen, von den Gründen für die überraschende Pleite über die Eigentumsverhältnisse des Unternehmens bis hin zum Verhältnis zur Hector GmbH, mit der der Assekuradeur mehr als nur den Namen teilte. Der Versuch einer Einordnung.
Was Assekuradeure besser können
Eine nicht ganz neue Spezies breitet sich zunehmend auch auf dem europäischen Markt aus: die Assekuradeure. Bei einer Veranstaltung der Ratingagentur AM Best sprachen Branchenkenner über die Gründe und Wachstumschancen – sowie über den Trend zu Mehrjahresverträgen zwischen Assekuradeuren und Risikoträgern.
Debeka-Vertrieb hat unter Prämienerhöhungen gelitten
Die Debeka hat 2025 bei den Prämieneinnahmen in der Krankenversicherung stark zugelegt, vor allem wegen der hohen Beitragsanpassungen. Diese haben dem Vertrieb das Leben aber schwerer gemacht. Der negative Effekt ist nur von kurzer Dauer, glaubt Vorstandschef Thomas Brahm.
Signal Iduna stellt IT-Mängel ab
Die Signal Iduna ist auf gutem Wege, die von der BaFin beanstandeten IT-Mängel aus der Welt zu schaffen. Geschäftlich lief es für den Versicherer 2025 gut. Sorgen bereitet Vorstandschef Torsten Uhlig die zunehmende „Übergriffigkeit des Staates“, die sich aktuell bei der Altersvorsorge-Reform zeige.
Urgewald will mehr Frankreich und USA in der Elementardeckung
Die Umweltschutzorganisation Urgewald mischt sich mit einem eigenen Papier in die Debatte um eine möglicherweise verpflichtende Elementarversicherung in Deutschland ein. Dabei setzt sie klar auf das französische Modell. Ergänzend soll ein Fonds ausgerechnet nach US-Vorbild kommen, schlagen die Klimaschützer vor.
DVAG-Vorstand Lach: „Der staatliche Fonds ist der absolute Sündenfall“
Helge Lach, Vorstandsmitglied des Finanzvertriebs DVAG, sieht viel Positives in der gerade beschlossenen Reform der privaten Altersvorsorge. Aber in zwei Punkten übt er deutliche Kritik: Das Verbot der Zillmerung für geförderte Produkte sei „unglücklich“ und der staatliche Fonds ordnungspolitisch falsch.













