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Munich Re versichert Batteriehersteller

Der Rückversicherer Munich Re hat eine Versicherung für Batteriemodule auf den Markt gebracht. Damit können sich die Hersteller der Energiespeicher dagegen versichern, dass ihre Produkte auf Dauer nicht die gewünschte Leistung bringen. Die Police deckt Leistungsgarantien der Hersteller über einen Zeitraum von zehn Jahren ab. Zunächst bietet Munich Re die Deckung für Großprojekte an, etwa in der Energieversorgung. Der Rückversicherer will die Police bald auf den Bereich Mobilität ausweiten und auch Batterien von Elektrofahrzeugen versichern. … Lesen Sie mehr ›

Friday bekommt Geld und Werbung

Der Berliner Digitalversicherer Friday, der zur Baloise gehört, hat im Rahmen einer Finanzierungsrunde neue Investoren bekommen. SevenVentures, der Finanzinvestor der ProSiebenSat1-Gruppe, und German Media Pool beteiligen sich. Friday erhält Werbezeiten und Anzeigen im Wert von 39 Mio. Euro, die Investoren bekommen 18,2 Prozent an dem Versicherer. Eigner Baloise steckt weitere 75 Mio. Euro in Friday. Der Schweizer Versicherer zeigte sich bei der Veröffentlichung von vorläufigen Zahlen zufrieden mit dem Ergebnis des vergangenen Jahres – trotz eines leichten Gewinn- und Prämienrückgangs. … Lesen Sie mehr ›

Neuer Amazon-Krankenversicherer heißt Haven

Der Online-Gigant Amazon, Warren Buffetts Berkshire Hathaway und die US-Bank J.P. Morgan Chase machen Ernst mit ihrem Plan, einen neuen Krankenversicherer in den USA zu gründen. Das Unternehmen heißt Haven, sitzt in Boston mit Zweigstelle in New York und soll nicht gewinnorientiert arbeiten. Zunächst wird sich Haven um die Gesundheitsversorgung der 1,2 Millionen Angestellten der drei Firmen und deren Familien in den USA kümmern. Dabei soll es nicht bleiben. Die drei Unternehmen wollen die Gesundheitsversorgung einfacher, besser und billiger machen. … Lesen Sie mehr ›

Arag-Geschwisterstreit endgültig beendet

Der Streit zwischen den Arag-Erben Paul-Otto Faßbender und seiner Schwester Petra ist endgültig beendet. Das Oberlandesgericht bestätigte in einem Berufungsverfahren das Urteil des Landesgerichts Düsseldorf, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Demnach erhält Petra Faßbender eine Ausgleichszahlung von 3,5 Mio. Euro für die Firmenanteile. Sie muss allerdings 70 Prozent der Prozesskosten tragen. Die Geschwister hatten sich seit 1983 vor Gericht um die Höhe der Ausgleichszahlung gestritten, nachdem der Vater im Testament festgelegt hatte, dass der Versicherer in der Hand seines Sohnes bleiben … Lesen Sie mehr ›

Versicherer verlieren Vertrauen in digitale Fähigkeiten

Dass sich Versicherer digitalisieren müssen, haben mittlerweile wohl alle Anbieter erkannt. Allerdings glauben die wenigsten, dafür gut ausgerüstet zu sein. Nur 30 Prozent der von Capgemini befragten Manager waren überzeugt, dass ihre Firma die notwendigen digitalen Fähigkeiten besitzt. Besonders groß ist der Zweifel an den operativen Systemen. Hinzu kommt, dass viele der Befragten den Chefetagen nicht zutrauen, die Digitalisierung erfolgreich voranzubringen. … Lesen Sie mehr ›

Hannover Rück: Sehm folgt auf Gräber

 Leute – Aktuelle Personalien  Silke Sehm ist ab sofort neues Vorstandsmitglied des weltweit viertgrößten Rückversicherers Hannover Rück. Sie verantwortet dort die strukturierte Rückversicherung, Kapitalmarkverbriefungen und bestimmte Regionen. Sehm folgt auf Jürgen Gräber, der im November 2018 plötzlich verstorben war. Zudem hat der IT-Dienstleister der HDI-Gruppe HDI Systeme mit Jens Köwing einen Vorstand für das vakante Ressort Querschnitt und Service Operation gefunden. … Lesen Sie mehr ›

Mylife-Chef Michael Dreibrodt verstorben

Der Göttinger Lebensversicherer Mylife hat seinen langjährigen Vorstandschef verloren. Michael Dreibrodt ist am 3. März nach schwerer Erkrankung verstorben, wie die Gesellschaft mitteilte. Der 57-Jährige hatte das Unternehmen mehr als zehn Jahre geleitet. Nach dem Zusammenbruch der Muttergesellschaft Göttinger Gruppe hatte Dreibrodt die Gesellschaft als Marktführer für Nettopolicen ohne Provisionen neu aufgestellt. Bis auf weiteres soll der Aufsichtsratsvorsitzende Martin Vogl Dreibrodts Aufgaben übernehmen. … Lesen Sie mehr ›

FDP kritisiert Restschuldversicherung

Die FDP kritisiert die Vertriebspraxis bei Restschuldversicherungen, die Banken zur Absicherung der Raten von Konsumentenkrediten anbieten. Angesichts von Provisionen von 50 Prozent und mehr sollte die BaFin endlich einschreiten, forderte sie anlässlich der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zu dem Thema. Demnach haben Banken im Rahmen von Gruppenverträgen über 1,5 Millionen Policen im Bestand, die Zahl der Versicherungsfälle fiel angesichts dessen mit 2.350 im Jahr 2017 eher mager aus. Aktuell wartet die Branche gespannt auf die genauen Pläne … Lesen Sie mehr ›

Eiopa und Großbritannien vereinbaren Brexit-Deal

Die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa und die nationalen Aufseher aus den 27 Ländern der europäischen Wirtschaftszone wollen auch bei einem harten Brexit eng mit den britischen Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten. Dafür haben sie mit der britischen Prudential Regulation Authority und der Financial Conduct Authority zwei Memoranda of Understanding vereinbart. Sie regeln den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit bei der Überwachung und Regulierung nach dem Brexit. Die Behörden reagieren damit auf die steigende Wahrscheinlichkeit, dass Großbritannien ohne ein Brexit-Abkommen aus der EU austritt. … Lesen Sie mehr ›

BVK klagt wegen „Jubiläumsdeals“ gegen Check24

Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) zieht erneut gegen das Online-Vergleichsportal Check24 vor Gericht. Der BVK hat am Dienstag beim Landgericht München Klage gegen Check24 eingereicht, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Der Verband wirft dem als Makler registrierten Vergleichsportal vor, mit seinen „Jubiläumsdeals“ gegen das Provisionsabgabeverbot verstoßen zu haben. Offenbar hatte die vorherige Abmahnung durch den BVK nicht die gewünschte Wirkung gezeigt. … Lesen Sie mehr ›

Wefox sichert sich 110 Mio. Euro

Der digitale Versicherungsmakler Wefox hat frische Investorengelder in Höhe von 110 Mio. Euro gewonnen und damit das gesamte Eigenkapital auf 140 Mio. Euro gebracht. Außerdem prüft Gründer Julian Teicke gerade die Angebote für ein Darlehen, das weitere 100 Mio. Euro bringen soll. Bei der Eigenkapitalrunde ist der in Abu Dhabi ansässige Staatsfonds Mubadala führend. Teicke will mit dem Geld die internationale Expansion voranbringen – jetzt sind auch Frankreich und die Niederlande auf der Zielliste von Wefox. Dazu kommen die Entwicklung … Lesen Sie mehr ›