Hermann Schrögenauer, Vertriebs- und Marketingvorstand von LV 1871, verlässt das Unternehmen – nach Angaben des Lebensversicherers auf eigenen Wunsch. Außerdem: Der zur Barmenia Allgemeine gehörende Assekuradeur Adcuri stellt seine Geschäftsführung neu auf, und AIG besiegelt die Nachfolge von Chef Peter Zaffino.
Versicherer
Eiopa: Wie die Versicherungslücke bei Naturkatastrophen geschlossen werden kann
Die europäische Versicherungsaufsicht Eiopa sieht dringenden Handlungsbedarf bei der Schließung der Versicherungslücke bei Naturkatastrophenschäden in Europa. Neben den Plänen, einen europäischen Risiko-Pool sowie eine Auffanglösung für Großschäden einzuführen, fordert Eiopa von den Versicherern mehr Transparenz bei den Policen.
Ombudsfrau meldet erneut Beschwerderekord
Die Schlichtungsstelle für Streitigkeiten im Versicherungswesen verzeichnet 2025 mit insgesamt 28.904 Beschwerden erneut einen Höchstwert. Die Gründe sind höhere Bekanntheit, das Zurückgreifen auf Anwälte und erstmals KI-generierte Anträge. Sie machen das Verfahren komplexer und verlängern die Bearbeitung.
Private Pflegepolicen müssen attraktiver werden
Versicherer können nur dann eine wichtige Rolle bei der Lösung der Finanzierungsproblematik in der Pflege spielen, wenn sie passgenaue Produkte anbieten und mehr Wettbewerb ermöglichen, findet die Gesundheitsökonomin Christine Arentz. Und: Auch die Babyboomer müssen noch privat vorsorgen.
Aktivisten: Munich Re gefährdet Klimaglaubwürdigkeit
Der Rückversicherer Munich Re muss sich für seine Hauptversammlung am Mittwoch auf heftige Kritik von Klimaschützern einstellen. Die Organisation Urgewald moniert, dass der Rückversicherer sich nicht entschiedener aus der Absicherung von Flüssigerdgas zurückzieht.
Wertgarantie führt Kernsystem von Emil ein
Der Versicherer Wertgarantie aus Hannover ist eine Partnerschaft mit dem Berliner Softwareanbieter Emil eingegangen – und führt seine cloudbasierte Mietsoftware als Kernversicherungssystem ein. Auch die Nutzung von künstlicher Intelligenz spielt bei der Kooperation eine Rolle.
Roland Rechtsschutz ernennt IT-Vorständin
Der Rechtsschutzversicherer Roland stellt seinen Vorstand neu auf: Ellen Götschel übernimmt zum 1. Mai das neu geschaffene IT-Ressort als Chief Information Officer. Außerdem: Bei Helvetia Deutschland gibt es eine neue HR-Chefin, Generali Investments schafft eine neue Position und Meag holt sich eine Frau mit Expertise ins Haus.
Vorstoß für verpflichtende betriebliche Vorsorge
Nachdem Bundeskanzler Friedrich Merz mit seinem Ausspruch über die gesetzliche Rentenversicherung als Basisabsicherung für Aufregung gesorgt hat, kommt vom Arbeitnehmerflügel der CDU die Forderung nach einer verpflichtenden betrieblichen Altersversorgung.
Ottonova: Die Kundendaten sind entscheidend
Die gezielte Sammlung und Nutzung der Kundendaten kann in der Krankenversicherung den entscheidenden Unterschied machen, glaubt der Vorstandschef von Ottonova Bernhard Brühl. Künstliche Intelligenz spiele dabei eine wichtige Rolle – auch wenn es darum geht, den Versicherten passende Gesundheitsangebote zu machen.
PKV muss bei Zusatzversicherungen nachbessern
Die privaten Krankenversicherer (PKV) haben noch Potenzial bei der Entwicklung neuer Zusatzversicherungen, glaubt PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther. Die Bedeutung dieser Policen werde zunehmen, nicht nur für gesetzlich Versicherte, sagte er bei einer Fachtagung. Handeln muss die Branche auch beim Thema Leistungsausgaben.
Brahm: Die GKV auf grundlegende Aufgaben konzentrieren
Den gesetzlichen Krankenkassen wird zu viel aufgebürdet, sie brauchen Entlastung. Das kann mit Zusatzpolicen geschehen, sagt Thomas Brahm, Chef der Debeka und des PKV-Verbandes. Im Interview mit Versicherungsmonitor und SZ spricht er auch über das Problem Umdeckung, die wachsende Rolle von Finfluencern – und den Vorstoß der Debeka in die Gewerbeversicherung.
Fusion der Krankenversicherer von Barmenia und Gothaer ist eine harte Nuss
Bei der Barmenia Gothaer wird die Verschmelzung der beiden Krankenversicherer erst 2030 oder 2031 erfolgen, erwartet Vorstand Christian Ritz. Gerade in der Vollversicherung sei die Verschmelzung anspruchsvoll, hinzu komme eine hohe Belastung durch die neue Gebührenordnung für Ärzte.














