Exklusiv Bernhard Termühlen gehört nach Informationen des Versicherungsmonitors zu den Interessenten für die insolvente Versicherungs- und Energieplattform Wechselgott. Termühlen wurde einst als Chef des Finanzvertriebs MLP bekannt und agiert seit dem Ausscheiden dort bei anderen Finanzvertrieben als Investor. Er soll Gespräche mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter Rolf Pohlmann führen. Pohlmann versucht derweil, die Fachkräfte in der Firma zu halten. Die Gehälter sollen über das Insolvenzgeld vorfinanziert werden.
Archiv ‘Barmenia’
LM+ stellt sich neu auf
Exklusiv Der Dienstleister LM+, ein Joint Venture der vier privaten Krankenversicherer Barmenia, Gothaer, Hallesche und Signal Iduna, hat sich neu ausgerichtet. Bislang lag der Fokus auf krankheitsspezifischen Versorgungsprogrammen und dem gemeinsamen Einkauf von Leistungen. Künftig sollen die Beratung der Gesellschafter und die Erarbeitung umfassender Lösungen für die Versorgung der Versicherten im Vordergrund stehen, sagt Geschäftsführer Sebastian Umlauf dem Versicherungsmonitor.
Einzige Vorständin verlässt Barmenia
Exklusiv Die Wege von Barmenia und Vorständin Carola Schroeder trennen sich nach Informationen des Versicherungsmonitors. Die Aktuarin sitzt seit Oktober 2018 im Vorstand der Wuppertaler Gesellschaft und ist unter anderem für die Kapitalanlagen zuständig. Die Gründe für die Trennung sind nicht bekannt, das Unternehmen äußert sich nicht. Ihre Aufgaben soll offenbar Christian Ritz übernehmen, der gerade zum Vorstandsmitglied ernannt wurde. Außerdem gibt es personelle Neuigkeiten beim Munich Re Syndicate und QBE.
Barmenia mischt aktiv im Pflegemarkt mit
Exklusiv Die Barmenia Krankenversicherung verstärkt ihr Engagement im Pflegebereich. Der Versicherer ist mehrheitlich an einer Vermittlungsplattform für ausländische 24-Stunden-Betreuungskräfte für pflegebedürftige Menschen beteiligt. Sie sieht sich als Alternative zu den professionellen Vermittlungsagenturen in Deutschland und dem Ausland. Das digitale Angebot steht allen Nutzern offen, bei ihren eigenen Kunden will es die Barmenia gezielt vermarkten.
Barmenia übernimmt Mehrheit an Prisma Life
Exklusiv Schon lange war der Schritt geplant, jetzt ist es offiziell: Die Barmenia Versicherung erhöht ihren Anteil an dem Liechtensteiner Lebensversicherer Prisma Life auf 75 Prozent. Bisher hatte der Versicherer 25,1 Prozent an dem Unternehmen. Der Deal ist wegen der brisanten Historie von Prisma Life besonders interessant. Noch vor einigen Jahren stand der Lebensversicherer kurz vor dem Aus.
Debeka läuft dem Markt davon
Die Debeka baut ihre Dominanz in der privaten Krankenversicherung (PKV) immer weiter aus. Nach einer Analyse der Ratingagentur Assekurata entfallen inzwischen mehr als 29 Prozent des Bestands in der Vollversicherung auf die Koblenzer. Die drei nächstgrößten Anbieter kommen zusammen auf knapp 25 Prozent. In der wichtigsten Sparte der PKV konnten im vergangenen Jahr bei der Zahl der Vollversicherten überhaupt nur noch zehn Unternehmen zulegen.
Barmenia-Tochter tätigt viertes Start-up-Investment
Der Wuppertaler Versicherer Barmenia unterstützt durch seine Tochtergesellschaft Barmenia Next Strategies GmbH (BNS) Start-ups aus dem Gesundheitssektor. Jetzt hat der Versicherer sein viertes Investment getätigt: Das Jungunternehmen Health Caters bietet seinen Kunden ein Kit, mit dem sie eigenständig verschiedene Gesundheitstests durchführen können. Die Investments sollen einen Mehrwert für Barmenia-Kunden schaffen. Die nächsten Projekte sind schon in Planung.
Krankenzusatzpolicen: Barmenia legt kräftig zu
Die Barmenia ist im vergangenen Jahr in der Krankenzusatzversicherung kräftig gewachsen. Mehr als 400.000 Kunden haben die Wuppertaler neu dazugewonnen, zeigt eine Analyse der Ratingagentur Assekurata. An die Spitze der Anbieter mit dem größten Bestand an Zusatzversicherten schaffen sie es damit aber nicht. Die Ergo-Tochter DKV führt die Liste trotz leichter Verluste unangefochten an. Zu den größten Verlierern gehören die Signal Iduna und die Continentale.
Pflegepolicen: Entgeltumwandlung muss her
Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen steigt, in wenigen Jahren gehen die geburtenstarken Jahrgänge in Rente. Die umlagefinanzierte soziale Pflegeversicherung gerät dadurch noch stärker unter Druck. Ein Weg, die private Vorsorge in der Bevölkerung stärker zu verbreiten, kann die betriebliche Pflegeversicherung über den Arbeitgeber sein. Einige wenige Angebote gibt es schon. Doch für eine flächendeckende Versorgung muss die Politik handeln, forderten Experten auf einer Fachveranstaltung des PKV-Verbands.
Prisma Life: Bald Übernahme durch Barmenia
Der Lebensversicherer Prisma Life in Liechtenstein ist in „intensiven Gesprächen“ mit dem Minderheitsaktionär Barmenia über eine Weiterentwicklung der Zusammenarbeit. Das sagte Unternehmenschef Holger Beitz. Prisma Life könnte schon bald mehrheitlich dem Wuppertaler Unternehmen gehören. Der Lebensversicherer ist jetzt Teil der Onesty-Gruppe des Berliner Finanzunternehmers Sören Patzig, der auch den umstrittenen Vertrieb Afa kontrolliert. Mit dem Jahr 2021 sind Beitz und Chief Operating Officer Volker Schulz zufrieden.









