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Schlagwort-Archiv für ‘Kfz-Versicherung’

Allianz löst Zurich beim ADAC ab

Die Allianz Deutschland kommt einen Schritt voran bei ihrem Versuch, in der deutschen Autoversicherung der HUK-Coburg die Marktführerschaft wieder abzunehmen. Ab 2020 werden die Münchener Partner des ADAC in der ADAC Autoversicherung, der bisherige Partner Zurich ist draußen. Es geht um 650.000 Fahrzeuge und 1,04 Millionen Verträge – nicht gerade ein kleiner Bestand. Die Allianz hält künftig 51 Prozent an der ADAC Autoversicherung. … Lesen Sie mehr ›

HIS-Betreiber Arvato kauft Schadendienstleister 3C

Die Bertelsmann-Gesellschaft Arvato kauft über ihre Tochter Arvato Financial Solutions das Unternehmen 3C Deutschland GmbH, einen Dienstleister für die Automatisierung von Schadenprozessen. Arvato Financial Solutions bietet bisher schwerpunktmäßig Outsourcing-Dienstleistungen für den Zahlungsverkehr an. Künftig will die Firma den Versicherern automatisierte und digitale Schadenmanagement-Prozesse zur Verfügung stellen. Von Arvato wird auch die Warn- und Hinweisdatenbank Informa HIS betrieben, die als „schwarze Liste“ der deutschen Versicherungswirtschaft bekannt ist. Die meisten Kfz-Versicherer greifen bei der Bonitätsprüfung ihrer Neukunden zudem auf Daten von Arvato Infoscore zurück. … Lesen Sie mehr ›

Kfz: Produktbasiertes Geschäftsmodell hat sich überlebt

 The Long View – Der Hintergrund  Um in der Kfz-Versicherung auch in Zukunft erfolgreich zu sein, müssen die Gesellschaften ihr Geschäftsmodell ändern. Nur Kfz-Policen anzubieten, reicht nicht mehr aus, auch Telematik-Tarife werden die Branche nicht retten. Sie sind schwer zu vermarkten, das Abgreifen der Daten ist mühsam. Sinnvoller erscheint eine Verbreiterung des Geschäftsmodells wie es Allianz und HUK-Coburg mit Aktivitäten im Gebrauchtwagen-Segment vorgemacht haben. Auch ein Platz in digitalen Ökosystemen zur Mobilität erscheint aussichtsreich. … Lesen Sie mehr ›

Toyota mit eigenem Telematik-Tarif bei neuem Aygo

Der japanische Autohersteller Toyota setzt in Deutschland bei der Einführung des neuaufgelegten Toyota Aygo auf ein spezielles Angebot für junge Fahrer – die Kernzielgruppe des Modells. Wer einen Telematik-Stecker in sein Fahrzeug einstöpselt und Fahrdaten liefert, fährt drei Jahre lang zu vergünstigten Versicherungskonditionen – oder zahlt sogar keinen Cent für die Versicherung. Das Angebot läuft über den Toyota Versicherungsdienst, Risikoträger ist die Aioi Nissay Dowa Insurance Company of Europe. Kfz-Versicherer müssen sich im Telematik-Geschäft gegen immer mehr Autohersteller durchsetzen. Auch die Porsche Versicherung startete in dieser Woche einen Tarif. … Lesen Sie mehr ›

Versicherer uneins bei Telematik-Tarifen

Die Einsatzmöglichkeiten von Telematik-Tarifen werden in der deutschen Versicherungsbranche sehr unterschiedlich bewertet. Während große Konzerne wie Generali Deutschland und R+V auf Policen setzen, die das individuelle Fahrverhalten der Versicherungsnehmer aufzeichnen und analysieren, verfolgt das Berliner Insurtech Friday bei der Digitalisierung der Kfz-Versicherung eine andere Strategie. Friday-Chef Christoph Samwer (Bild) hält die Messung des Fahrverhaltens für kontraproduktiv, um das Verhältnis der Kunden zum Thema Versicherung zu verbessern. Zudem sei die Technik noch nicht reif für den Massenmarkt, sagte er auf einer Fachkonferenz der Süddeutschen Zeitung in Köln. … Lesen Sie mehr ›

Bieterwettkampf um Versicherungskunden

Das Insurtech Honcho aus Großbritannien plant, das Vertriebsmodell der Versicherungsbranche auf den Kopf zu stellen: Potenzielle Kunden schreiben ihre Anforderungen in der App des Start-ups aus, Versicherer können darauf bieten. Als „Tinder für die Autoversicherung“ beschreibt Mitgründer Frank Speight das Geschäftsmodell, das letztendlich zu günstigeren Preisen für die Versicherten führen soll. Starten will Honcho mit Autoversicherungen, die Erweiterung auf andere Sparten und Geschäftsbereiche ist schon fest geplant. … Lesen Sie mehr ›

Versicherer drohen IT-Trends zu verschlafen

Versicherer und Softwarehersteller schätzen wichtige IT-Zukunftsthemen unterschiedlich ein. Die Versicherer könnten dadurch entscheidende technische Entwicklungen verpassen, warnt das IT-Beratungs- und Softwarehaus PPI in einer Studie zur Schaden- und Unfallversicherung. Davon dürften vor allem die Insurtechs profitieren, indem sie die Rolle als disruptive Innovationsführer im Versicherungsmarkt einnehmen, prognostizieren die Softwarehersteller. Sie sehen Nachholbedarf bei den Versicherern in einigen IT-Bereichen. Aber auch die Versicherer wünschen sich von den Softwarefirmen bei bestimmten Themen mehr Aufmerksamkeit. … Lesen Sie mehr ›

Assekuranz kritisiert EU wegen Kfz-Datenzugang

Der europäische Versichererverband Insurance Europe bemängelt fehlende Vorgaben zum Zugang zu den Daten, die moderne Autos generieren. In einem aktuellen Papier zur Zukunft der Mobilität spricht die EU-Kommission lediglich davon, die Entwicklung weiter beobachten zu wollen und über zusätzliche Regeln nachzudenken. Ein schnelleres Vorgehen sei nötig, so der Verband. Die Versicherungswirtschaft sieht die Hersteller beim Zugriff auf die Daten privilegiert. Die Frage gewinnt vor dem Hintergrund des inzwischen in Kraft getretenen europäischen Notrufs E-Call an Bedeutung. … Lesen Sie mehr ›

Teure Löcher im britischen Asphalt

Ein langer Winter und die anhaltende Sparpolitik hinterlassen deutliche Spuren im Straßenbelag Großbritanniens. Das bekommen auch die Versicherer zu spüren: Schadensforderungen nach Unfällen im Zusammenhang mit einem Schlagloch sind in den ersten Monaten 2018 in die Höhe geschnellt. Der Makler AA Insurance, der zum Automobilverband „The Automobile Association“ gehört, schätzt die Schäden seit Anfang des Jahres auf 4,2 Mio. Pfund (4,8 Mio. Euro). Das könnte die Prämien in der Kfz-Versicherung wieder nach oben treiben. … Lesen Sie mehr ›

Allianz bündelt Direktversicherer weltweit

Die Allianz will alle Direktversicherer bündeln und global einheitliche Produkte einführen. Dazu gehöre auch ein einheitlicher Risikoträger, sagte Konzernchef Oliver Bäte am Rande der Hauptversammlung in München. Die Allianz werde sich nach den erfolgreichen Umbauprogrammen bei der Vermögensverwaltung und in der Lebensversicherung nun die Schaden- und Unfallversicherung vornehmen, so Bäte. Das werde „nicht geräuschlos vonstattengehen“. Ziel ist es, die Allianz sehr viel einfacher zu machen. „Einfachheit wird zur Schlüsselkompetenz.“ … Lesen Sie mehr ›

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