Archiv ‘Telematik’

Gräfer: Kfz-Kunden wollen fair statt billig

Für viele Versicherungskunden ist die Fairness des Anbieters in der Kfz-Versicherung wichtiger als die Prämienhöhe. Davon ist Bayerische-Vorstand Martin Gräfer überzeugt. Als Beispiel nannte er auf einer Fachkonferenz in Köln kilometergenaue Tarife: Sie seien nur selten günstiger als herkömmliche Verträge, sorgten beim Kunden aber für das Gefühl, dass er nicht mehr zahlt als nötig. Auch Andreas Schroeter vom neuen Vergleichsportal Joonko will mit Transparenz und Fairness punkten – den Kunden wie auch den Versicherern gegenüber. … Lesen Sie mehr ›

Rheinländer: Telematik ist wichtiges Zukunftsthema

Telematik-Tarife machen mit rund einen Prozent bisher nur einen sehr geringen Teil des Kfz-Versicherungsmarktes aus. Trotzdem ist Telematik eines der wichtigsten Zukunftsthemen, sagte Jörg Rheinländer, Vorstand der HUK-Coburg, auf der Kfz-Jahrestagung von Businessforum21 in Köln. In drei bis fünf Jahren werde Telematik deutlich verbreiteter sein als heute. „Für Versicherer ist es wichtig, sich jetzt schon zukunftsfähig aufzustellen“, sagte er. Doch nicht alle Experten sehen Telematik so positiv wie Rheinländer. … Lesen Sie mehr ›

Bayerische bringt Telematik-Tarif

Der deutsche Markt für Telematik-Autoversicherungen bekommt Zuwachs. Die Bayerische will im Lauf des ersten Halbjahres einen Tarif lancieren, bei dem Versicherte einen Rabatt von bis zu 50 Prozent gegenüber klassischen Angeboten erzielen können. Neben der Fahrweise fließt auch die Zahl der gefahrenen Kilometer in die Berechnung des Preisnachlasses ein. Die Bayerische setzt auf die Smartphone-App des Schweizer Start-ups Kasko2go. … Lesen Sie mehr ›

Ergo bringt US-Telematik-Anbieter nach Deutschland

Fast unbemerkt hat die Munich Re-Tochter Ergo ein Telematik-Angebot auf den Markt gebracht. Zusammen mit dem US-amerikanischen Start-up The Floow bietet der Versicherer seit kurzem den Zusatzbaustein „Safe Drive“ für seine Kfz-Policen an. The Floow stellt dabei die App zur Verfügung und wertet die Fahrdaten aus. Werbung macht die Ergo für ihr neues Angebot allerdings kaum. Trotzdem konnte der Düsseldorfer Versicherer im ersten Monat eine dreistellige Zahl an Kunden gewinnen. … Lesen Sie mehr ›

Kfz-Wechselsaison: Neue Angreifer hinken hinterher

In der Kfz-Wechselsaison 2019 haben 2,08 Millionen Deutsche ihren Versicherer gewechselt. Das sind rund 200.000 Kunden weniger als im Vorjahr, schreibt das Kölner Forschungs- und Beratungsinstitut Sirius Campus in einer Studie. 45 Prozent der Wechsler nutzten dabei ein Vergleichsportal oder den direkten Zugang zum Versicherer. Die Mehrheit der Nutzer eines Vergleichsportals setzte auf den Marktführer Check24. Neue Anbieter wie das Portal Joonko wurden laut Sirius Campus so gut wie gar nicht genutzt. … Lesen Sie mehr ›

Versicherer gehen KI völlig falsch an

Versicherer gehen das Thema künstliche Intelligenz (KI) nicht richtig an. Dieser Ansicht waren Experten, die auf dem 24. Kölner Versicherungssymposium zu den Themen KI und Big Data diskutierten. Einige Versicherer stünden sich selbst im Weg, indem sie das Pferd von hinten aufzäumten. Thomas Körzdörfer, Chief Data Scientist bei der HUK-Coburg, zeigte am Beispiel des Telematik-Tarifs „Telematik Plus“, wie Unternehmen mit Big Data zu mehr Erkenntnisgewinn gelangen können, auch wenn die Prozesse augenscheinlich nicht schlanker werden. … Lesen Sie mehr ›

Mehr Mut zur Telematik

 Meinung am Mittwoch  In der Kfz-Versicherung stehen die Zeichen mal wieder auf Preiskampf. Statt dieses Spiel zulasten der Ertragskraft mitzuspielen, sollten sich Anbieter stärker der Telematik zuwenden. Mit ihr lassen sich Risiken deutlich präziser kalkulieren und so auch in einem hart umkämpften Markt ertragreiches Geschäft schreiben. Wer zu klein ist, um eine eigene Telematik-Lösung auf die Beine zu stellen, sollte sich Partner suchen. Es gibt einige erstklassige Insurtechs, die nur darauf warten, ihre Lösungsansätze mit einer Gruppe von Versicherern in die Praxis umzusetzen. … Lesen Sie mehr ›

PKV warnt vor Panikmache bei Telematik-Angeboten

Die privaten Krankenversicherer (PKV) warnen vor einer zu scharfen Regulierung bei der Nutzung von digitalen Technologien wie Fitness-Trackern. Die Angst vor Telematik-Tarifen in der PKV sei unbegründet, da sie den Kalkulationsgrundlagen der Branche widersprechen, betont der Branchenverbrand. Er reagiert auf den Vorstoß des Landes Hessen, das solche Tarife vorsorglich verbieten lassen will. Die PKV sieht die Gefahr, dass durch solche Initiativen die Nutzung innovativer Technologien mit allen ihren Vorteilen gefährdet wird. … Lesen Sie mehr ›

HUK: Telematik-Tarife sind diskriminierungsfrei

Die HUK-Coburg steht mit breiter Brust hinter ihrem Telematik-Angebot und hat deutliche Thesen formuliert, die sich vor allem an Skeptiker von Telematik-Tarifen richten. Datenschutzprobleme gebe es nicht und das Fahrverhalten werde nachweisbar positiv verändert, betont der Versicherer. HUK-Coburg-Vorstand Jörg Rheinländer geht sogar einen Schritt weiter und hält die verhaltensbasierten Tarife für absolut diskriminierungsfrei. Es komme schließlich nur auf das Fahrverhalten an und nicht auf das Alter, das Einkommen oder den Beruf. … Lesen Sie mehr ›

Grund: Absage an Algorithmus-Beaufsichtigung

Die Digitalisierung in der Versicherungswirtschaft bringt auch neue Risiken mit sich, mit denen Versicherer erst lernen müssen, umzugehen. Das europäische Aufsichtsregime Solvency II mit seinem prinzipienbasierten Ansatz verpflichtet die Versicherer bereits dazu, sich mit diesen neuen Risiken auseinanderzusetzen, sagte der oberste Versicherungsaufseher der BaFin Frank Grund auf einer Diskussionsveranstaltung zum Thema Verbraucherschutz und Digitalisierung in Berlin. Er wandte sich gegen die Idee, dass seine Behörde zur Beaufsichtigung der einzelnen Algorithmen verpflichtet wird, die von Versicherern eingesetzt werden. … Lesen Sie mehr ›

„Das Problem der Branche ist ihre Trägheit“

Versicherer und Rückversicherer sind zum Teil selbst schuld daran, dass sie bei Investoren nicht besonders beliebt sind. Die Branche ist zu unbeweglich und beschäftigt sich zu sehr mit sich selbst statt mit den Kunden, sagte Tobias Poensgen (Bild), Chef des Family Offices Momentum Capital, auf der Rückversicherungskonferenz SIRC in Singapur. Damit schaffe sie Platz für Newcomer wie Insurtechs. Auch Dominic Christian, beim Großmakler Aon weltweit für das Rückversicherungsgeschäft zuständig, sieht Veränderungsbedarf. Er warb aber dafür, die Bedeutung der Versicherer und Rückversicherer für die Gesellschaft nicht zu unterschätzen. … Lesen Sie mehr ›