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Aktuare wollen Garantiezinssenkung auf 0,5 Prozent

Die Deutsche Aktuarvereinigung rät dem Bundesfinanzministerium, den Höchstrechnungszins für Neuverträge in der Lebensversicherung zum 1. Januar 2021 von 0,9 Prozent auf 0,5 Prozent zu senken. Auch wenn Experten den Versicherungsmathematikern einen Vorschlag für eine noch drastischere Senkung auf 0,25 Prozent zugetraut haben, bedeutet selbst ein Höchstrechnungszins von 0,5 Prozent das Aus für die meisten Riester-Angebote der Versicherungswirtschaft. … Lesen Sie mehr ›

Bäume pflanzen mit der Assekuranz

 Kommentar  Die „Fridays for Future“-Bewegung kommt bei der Versicherungswirtschaft an. Immer mehr Gesellschaften schließen Kooperationen mit Vereinen, die sich für Klimaschutz und Aufforstung der Regenwälder engagieren. Wer eine Kfz-Versicherung kauft, kann gleichzeitig für das Pflanzen eines Baums spenden. Die Kombination aus Autoversicherung und Klimaschutz mutet doch ziemlich kurios an und klingt nach Greenwashing und Gewissensberuhigung. Besser wären Initiativen für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. … Lesen Sie mehr ›

Friss: KI muss erklärbar sein

Der Anbieter von Software zur Betrugserkennung Friss und der KI-Dienstleister Omnius haben vor einigen Monaten eine Kooperation geschmiedet. Im Interview mit dem Versicherungsmonitor sprechen Christian van Leeuwen, Chief Technology Officer bei Friss, und Martin Micko, Chief Operating Officer bei Omnius, über Synergien und erklären, welche Voraussetzungen beim Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) erfüllt sein müssen. … Lesen Sie mehr ›

bAV-Freibetrag in der Kritik

Die geplante Entlastung für gesetzlich krankenversicherte Betriebsrentner ist bei Sachverständigen auf Kritik gestoßen. Ein Vertreter des GKV-Spitzenverbands sprach in einer öffentlichen Anhörung vor Gesundheitspolitikern im Bundestag von einem unrealistischen Zeitplan. Nach Vorstellung der Bundesregierung soll das Gesetz bereits zum Januar 2020 in Kraft treten. Gegenwind gab es außerdem bei der geplanten Finanzierung des neuen Freibetrags über Rücklagen der GKV. Eine Verbraucherschützerin forderte stattdessen, dass auf Steuermittel zurückgegriffen wird. … Lesen Sie mehr ›

Hannover Rück: 50 Mio. Dollar für Katastrophenfonds

Hannover Rück, die staatlich gestützte Londoner Gesellschaft Global Parametrics, die KfW-Bank und das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) haben anlässlich der Weltklimakonferenz einen Katastrophenfonds für Entwicklungsländer aufgelegt. Das Volumen ist eher gering: Das BMZ gibt 25 Mio. Euro Startkapital, der Rückversicherer stellt 50 Mio. Dollar Deckungskapazität bereit. Allerdings sei der Fonds lediglich ein erster Versuch mit parametrischen Deckungen, betont der Rückversicherer. … Lesen Sie mehr ›

Nürnberger verklagt Helpcheck

Die Nürnberger Lebensversicherung ist genervt vom Geschäftsmodell des Düsseldorfer Legal Techs Helpcheck, das sich auf die Beratung zum Widerruf von Lebenspolicen spezialisiert hat. Deswegen hat der Versicherer Klage gegen das Start-up eingereicht und fordert die Einstellung der Rechtsdienstleistung. Helpcheck-Gründer Peer Schulz bleibt entspannt und sieht sich rechtlich auf der sicheren Seite. Es dürfte nicht die letzte Auseinandersetzung zwischen etablierten Anbietern und den jungen Firmen bleiben. … Lesen Sie mehr ›

Sinkt die Schwelle zur Sicherungsfonds-Übertragung?

 Legal Eye – Die Rechtskolumne   Der Gesetzgeber möchte den gesetzlichen Rahmen für die Übertragung des Bestands eines Lebens- oder Krankenversicherers auf den Sicherungsfonds ändern und dabei insbesondere das Verfahren konkretisieren. Leistungskürzungen sollen dabei nicht mehr vorrangig vor einer Übertragung auf den Sicherungsfonds erfolgen. Dies kann jedoch bei wiederholten Bestandsübertragungen die Gleichbehandlung betroffener Versicherter gefährden. Außerdem drohen höhere Beiträge zum Sicherungsfonds, wenn bei Sicherungsfällen künftig regelmäßig auf eine Leistungskürzung verzichtet werden sollte. … Lesen Sie mehr ›

Wie das Maklernetz der Ecclesia funktionieren soll

Nach dem Ende der Partnerschaft mit JLT hätte es für Ecclesia bequemere Optionen gegeben, doch die Detmolder wählten die komplizierteste: Sie gründeten im November ein eigenes weltweites Maklernetzwerk, das sich aus eigenen Gesellschaften und selbstständigen Partnern zusammensetzt. Ein Maklernetz aufzubauen und zu führen, gilt als schwieriges Unterfangen. Warum das „Ecclesia Global Network“ dennoch Erfolg haben könnte, erläutert Ecclesia-Geschäftsführer Jochen Körner im Interview mit dem Versicherungsmonitor. … Lesen Sie mehr ›

Kostenlose Hilfe beim Tarifwechsel

Bei der Begleitung von Kunden der privaten Krankenversicherer (PKV) beim Tarifwechsel setzt ein Versicherungsmakler auf ein neues Modell. Javier Garcia, der auf die PKV spezialisiert ist, bietet die Dienstleistung jetzt für die Versicherten kostenlos an. Finanzieren will er das über die Vergütung, die er von den Versicherern für die Betreuung der Kunden erhält. Nach Einschätzung Garcias ist die kostenlose Variante gerade angesichts unseriöser Anbieter im Bereich Tarifoptimierung der Weg der Zukunft. … Lesen Sie mehr ›

Klarstellung der BaFin zur Doppelprovision

Die Finanzaufsicht BaFin zeigt klare Kante und betont, dass Doppelprovisionen bei Riester-Renten nicht zulässig sind. Anlass ist jedoch kein erneuter Verstoß von Versicherern gegen diese Regel, sondern Meinungsverschiedenheiten mit Verbraucherschützern. Nach Ansicht der BaFin gilt das Verbot nämlich nur, wenn sich der Gesamtbeitrag zur Police nicht ändert. Wird die Zahlungshöhe verändert oder eine Beitragspause eingelegt, dürfen Versicherer dafür Verwaltungskosten erheben. … Lesen Sie mehr ›

Ergo verzichtet auf Senkung der Überschussbeteiligung

Nach Axa, DEVK und Ideal wollen zwei weitere Lebensversicherer die Überschussbeteiligungen für 2020 stabil halten: Ergo und Swiss Life Deutschland. Bei der Ergo Vorsorge Leben bekommen Kunden 2,55 Prozent gutgeschrieben, bei Swiss Life Deutschland sind es 2,25 Prozent. Erlauben kann sich das Ergo nach eigenen Angaben aufgrund einer umsichtigen und langfristigen Anlagepolitik. … Lesen Sie mehr ›