An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Zurich scheitert mit Milliardenangebot für Beazley.
Kommentare
Statt Dr. Google künftig Dr. ChatGPT
Der Anbieter von künstlicher Intelligenz (KI) OpenAI bringt ChatGPT Health auf den Markt, mit dem Nutzer ihre Gesundheitsdaten überprüfen und bewerten lassen können. Das hat weitreichende Folgen für Ärzte, Krankenhäuser und andere Leistungserbringer, und auch für Krankenkassen und private Krankenversicherer. Es geht um die Datenhoheit und darum, wem die Kunden künftig vertrauen, der KI oder dem Versicherer.
Autonomes Fahren: Risikomanagement neu denken
Mit der fortschreitenden Entwicklung von Fahrassistenzsystemen bis hin zum autonomen Fahren verändert sich das Risikoprofil für Kfz-Versicherer grundlegend. Die Branche steht vor der Aufgabe, Haftungsfragen neu zu bewerten, den Zugang zu Fahrzeugdaten zu sichern und das Schadenmanagement an die Komplexität autonomer Systeme anzupassen. Dafür sind eine skalierbare IT-Infrastruktur, innovative Strategien zur Risikobewertung sowie Expertenteams erforderlich, schreiben die Guidewire-Experten Stephan Fanenbruck und Michael Anderson.
Nachwuchs gewinnen: So sexy ist die Versicherungsbranche wirklich
Obwohl die Versicherungsbranche den Mitarbeitenden zahlreiche Benefits und neue Job-Profile bietet und eine signifikante Transformation vorweisen kann, haftet ihr weiter ein verstaubter Ruf an, schreibt Eric Bussert, Vertriebs- und Marketingvorstand der Hanse Merkur. Im Kampf um Fachkräfte kommt es für die Versicherer darauf an, sich als attraktive Arbeitgeber neu zu erfinden und authentisch zu kommunizieren, wofür sie stehen.
Digital genial, menschlich nah: Warum echte Kundenorientierung beides braucht
Prozessautomatisierung und Effizienzsteigerung bestimmen unseren Arbeitsalltag. Mehr Technologie allein wird uns alle allerdings nicht zu mehr Kundenorientierung und größerem wirtschaftlichen Erfolg führen, schreibt Thomas Rodewis, Chief Innovation Officer der Versicherungskammer. Stellt sich also die Gretchenfrage: Wie gelingt der Spagat zwischen digitaler Innovation und persönlicher Nähe zu unseren Kunden?
Auch bei Stillstand der Geschäfte bleibt der Aufsichtsrat in der Pflicht
Aufsichtsräte müssen notwendige Berichte von Vorständen aktiv einfordern, wenn diese sie nur unzureichend über den Gang der Geschäfte und die Lage der Gesellschaft auf dem Laufenden halten. Das gilt selbst bei einem Stillstand der Geschäftstätigkeit, hat der Bundesgerichtshof (BGH) kürzlich deutlich gemacht. Kommen Aufsichtsratsmitglieder dem nicht nach, setzen sie sich einem erheblichen persönlichen Haftungsrisiko aus, schreibt Jörg Heilmann, Rechtsanwalt und Geschäftsführer bei der Segger Rechtsanwaltsgesellschaft.
Wenn der falsche Chef anruft
An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Schadenstatistik von Allianz Trade und Neujahrsempfang von Munich Re
Lohrmanns Verunsicherung: Namaste und Pożądany
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Munich Re verlagert Stellen nach Indien und Polen.
Wer ist die Schönste im ganzen Land?
Bester Arbeitgeber, Top Employer oder attraktivster Arbeitgeber Deutschlands – derzeit werben wieder viele Versicherer mit einer solchen Auszeichnung. Wir gratulieren, doch insgeheim fragen wir uns: Warum sollte man solchen Zertifikaten Glauben schenken? Sind das nicht nur gekaufte Plaketten, die gut an der Wand aussehen und Fachkräfte anlocken sollen? Wir finden: Echte Einsichten in die Unternehmenskultur bekommt man nur durch ehrliche Mitarbeiterbefragungen über alle Abteilungen hinweg, schreibt Redakteurin Anne-Christin Gröger.
Plattformwahl: Warum Schulung und Support entscheidend sind
Versicherungsmakler haben wegen der zunehmenden Regulierung, der steigenden Kundenerwartungen und des wachsenden Wettbewerbsdrucks immer weniger Zeit für ihr Kerngeschäft. Plattformen, die weit über klassische Maklerverwaltungsprogramme hinaus gehen, versprechen Entlastung. Ihre Auswahl ist allerdings eine wichtige strategische Weichenstellung, schreibt Adesso-Expertin Maja Anita Sach. Entscheidend sind Schulung und Support – und sich auf wenige Plattformen zu konzentrieren.
Warum wirtschaftliche Resilienz mehr braucht als „nur“ Geld
Überalterung, Deindustrialisierung, Bedeutungsverlust: Die Liste der negativen Schlagwörter ist dieser Tage lang, wenn über den Wirtschaftsstandort Deutschland gesprochen wird. Gleichzeitig eröffnet das Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ neue finanzielle Spielräume, schreibt Tina Baacke, Chefin für Deutschland und Österreich bei Swiss Re Corporate Solutions. Die zentrale Frage bleibt jedoch: Reichen zusätzliche Gelder aus, um Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit nachhaltig zu stärken?
Doppelter Schutz mit Tücken: Unternehmens-D&O vs. persönliche D&O
Eine persönliche D&O-Versicherung kann als entscheidender Rettungsschirm fungieren, wenn die Unternehmens-D&O an ihre Grenzen stößt. Allerdings ist das Nebeneinander beider Policen mit Blick auf eine reibungslose Schadenabwicklung nicht immer ganz unproblematisch. Eine klare Abstimmung ist vonnöten, schreibt Stefan Steinkühler, Rechtsanwalt und Experte für Managerhaftung.
Wie steht es um Insurtechs in Deutschland?
An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Insurtech-Bericht des französischen Wagniskapitalgebers Astorya, Risiko-Barometer von Allianz Commercial und Pressekonferenz des Beraters Faros zur Kapitalanlage von Pensionseinrichtungen
Lohrmanns Verunsicherung: Verräterische Autos
An dieser Stelle nimmt sich unser Zeichner Konrad Lohrmann jeden Freitag ein Thema aus der Branche vor. Heute: Die Schattenseiten von Telematik-Policen
Der „Check24-Effekt“
Personelle Änderungen zum Jahreswechsel gab es in der Versicherungsbranche immer schon, doch dieses Mal hat das Thema eine neue Dimension erreicht. Der britische Makler Howden hat rund 200 Mitarbeitende vom US-Konkurrenten Brown & Brown abgeworben. Gesund ist diese Entwicklung nicht, schreibt Friederike Krieger, Chefredakteurin des Versicherungsmonitors. Es droht der „Check24-Effekt“.














