Archiv ‘Hurrikan’

Folgen von Hurrikan „Beryl“ sind nicht verheerend

Der Hurrikan „Beryl“, der am 8. Juli auf die texanische Küste getroffen ist und die diesjährige Hurrikansaison eröffnet hat, wird nach Einschätzung des Versicherungs- und Rückversicherungsmaklers BMS keine gravierenden Schäden hinterlassen und somit keine signifikanten Auswirkungen auf die US-Versicherungswirtschaft haben. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Schäden vor allem Erstversicherer treffen und der Rückversicherungsmarkt voraussichtlich nicht eingreifen muss.

Erster Hurrikan der Saison in Texas angekommen

Noch nie erreichte ein Hurrikan so früh in der Saison die Kategorie 5 wie „Beryl“. Er ist gerade auf die Küste von Texas getroffen, allerdings mittlerweile in deutlich abgeschwächter Form. In der Karibik hat „Beryl“ schwere Verwüstungen angerichtet. Die versicherten Schäden halten sich bislang in Grenzen. Experten erwarten keine gravierenden Auswirkungen für Rückversicherer. Für das Auslösen eines Katastrophenbonds, der Jamaika finanziell geholfen hätte, war der Luftdruck zu hoch.

Der lange Arm der Gebäudeversicherung

Der Klimawandel betrifft Versicherer in vielerlei Hinsicht, Verbraucher spüren die Folgen vor allem in der Gebäudeversicherung. Besonders in den USA steigen die Preise enorm, und immer mehr Gesellschaften ziehen sich ganz aus dem Segment zurück. Das hat in Amerika weitreichende Folgen in vielen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft. Einige Experten gehen davon aus, dass der Gebäudeversicherungsmarkt nicht zu retten ist. Ein Scheitern hätte auch Konsequenzen für den Weltmarkt.

Die Lehren aus den USA

 Herbert Frommes Kolumne  In den USA wächst der Ärger über hohe Versicherungskosten. Besonders die privaten Krankenversicherer stehen in der Kritik. Aber auch Gebäude- und Autoversicherer erleben derzeit eine Welle negativer Berichterstattung. Die Versicherungswirtschaft läuft Gefahr, in Teilen des Marktes durch staatliche Systeme ersetzt zu werden. Die deutsche Branche kann daraus lernen.

Hohe Naturkatastrophenschäden in Island und Norwegen

In den beiden nordischen Ländern Island und Norwegen gab es in den vergangenen Wochen gleich mehrere Naturkatastrophen. Island war sowohl von einem Vulkanausbruch als auch von einem Erdbeben betroffen. Viele Gebäude wurden komplett zerstört. Der nationale Katastrophenversicherer hat eine erste Bilanz gezogen. Norwegen erlebte einen der stärksten Stürme der vergangenen dreißig Jahre.

Wochenspot: Konsolidierer und Katastrophen

 Wochenspot – der Podcast  Regelmäßig gibt es den Versicherungsmonitor auch zum Hören. In dieser Ausgabe sprechen Redakteurin Katrin Berkenkopf (rechts) und Chefredakteurin Friederike Krieger über die Maklerkonsolidierung, die auch zu Jahresbeginn munter weitergeht, und über die Katastrophenbilanz. Außerdem geht es um Franz Beckenbauer und seinen Bezug zur Branche.

Rückversicherer trotz Schadentrend stabil

Der Marktausblick für die globale Rückversicherungsbranche ist stabil, schreibt die Ratingagentur A.M. Best. Sie profitiert einerseits von den Preistrends und den wachsenden Erträgen aus der Kapitalanlage, andererseits steigt die Unsicherheit. Treiber sind die soziale und ökonomische Inflation, wetterbedingte Schäden bei mangelhafter Versicherbarkeit sowie eine erhöhte Sterblichkeit in bestimmten Regionen.

Acapulco kämpft mit Sturmfolgen

In der mexikanischen Stadt Acapulco hat der schwere Sturm „Otis“ große Zerstörung verursacht und viele Menschenleben gefordert. Für die Bewohner kam die Katastrophe überraschend, weil Experten die Schwere des Sturms erst spät erkannten. Der Schaden geht nach ersten Erwartungen in die Milliarden, Acapulco ist ein wirtschaftliches und touristisches Zentrum. Die Rückversicherer halten sich mit Schätzungen noch zurück.

Die Woche in Bildern 43/2023

 Woche in Bildern  Eine Gedenkaktion der AWO zum Weltflüchtlingstag 2024, eine Massenkarambolage nach einem „Supernebel“ in Louisiana, die Auswirkungen des Hurrikans „Otis“ im mexikanischen Acapulco, die Abschleppung des Frachters „Polesie“ nach der Kollision mit der „Verity“ und gesunkene Boote in der Ostsee nach der Flut durch das Tief „Babet“: In unserer Woche in Bildern stellen wir Eindrücke der vergangenen sieben Tage zusammen.

„Idalia“ wird doch nicht so teuer

Am Mittwoch traf der Hurrikan „Idalia“ im US-Bundesstaat Florida auf Land. Wetterexperten hatten befürchtet, dass der Sturm vor allem Städte treffen würde, wo die Versicherungsdichte hoch ist. Das hat sich nicht bewahrheitet, vor allem die ländliche Region des Big Bend südöstlich von Tallahassee ist vom Sturm betroffen. Hier leben weniger Menschen. Risikoanalysten erwarten versicherte Schäden zwischen 3 Mrd. Dollar und 9 Mrd. Dollar.

Hurrikan „Idalia“ bewegt sich auf Florida zu

Der Tropensturm „Idalia“ soll am Mittwochnachmittag auf die Küste von Florida treffen. Der US-Bundesstaat hat den Notstand ausgerufen und rät den Bürgern zur Evakuierung. Aktuell gehen Experten davon aus, dass der Hurrikan mit seiner vollen Wucht vor allem über eher dünn besiedelten Gebieten wüten wird. Doch noch ist der Verlauf des Sturms unklar. Die Versicherer im Land seien jedoch vorbereitet und gut kapitalisiert, betont der US-Branchenverband.

Herausforderungen für Versicherer

 Was die Woche bringt  An dieser Stelle nehmen wir die Themen der kommenden Woche in den Blick und stellen wichtige Branchentermine vor. Dieses Mal: Handelsblatt-Konferenz zur Lebensversicherung, Jahreskonferenz der Versicherungsaufsicht der BaFin, Fachkreistagung der Vereinigung der Versicherungs-Betriebswirte und ein Expertenseminar zur Ernteversicherung

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