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Katastrophen: Swiss Re rechnet mit 95 Mrd. Dollar

Der Rückversicherer Swiss Re hat eine Schadenschätzung für die jüngsten Naturkatastrophen veröffentlicht und rechnet mit einem marktweiten versicherten Schaden von 95 Mrd. Dollar. Swiss Re selbst muss eine Belastung von 3,6 Mrd. Dollar tragen. Konkurrent Hannover Rück wollte sich auf seinem Investorentag noch nicht zur Höhe der Schäden äußern. Die Unsicherheit sei noch zu hoch. Konzernchef Wallin hofft allerdings auf eine Trendwende bei den Preisen. In den kommenden Verhandlungen will er das Prämienniveau von 2015 erreichen.... Lesen Sie mehr ›

R+V testet selbstfahrende Busse

Die R+V-Versicherung und Fraport, die Betreiberfirma des Frankfurter Flughafens, starten Ende Oktober ein Forschungsprojekt mit zwei selbstfahrenden Shuttle-Bussen. Auf dem Flughafengelände sollen die Busse künftig Mitarbeiter befördern. Der Hersteller der Fahrzeuge ist das französische Start-up Navya. Es ist das erste Forschungsprojekt der R+V zum autonomen Fahren. Bald sollen die neuen Busse im öffentlichen Straßenverkehr fahren, der Versicherer hat die Zulassung beantragt. Durch autonome Fahrzeuge wird der Straßenverkehr sicherer, erwartet die R+V. Im Mischverkehr von menschengesteuerten und autonomen Autos rechnen die... Lesen Sie mehr ›

Rückruf-Schaden kostet Versicherer 100 Mio. Euro

Der Rückruf von hunderttausenden von Fahrzeugen wegen Problemen mit Türschlössern des Zulieferers Brose in den USA hat einen Versicherungsschaden von 100 Mio. Euro verursacht. Der Coburger Zulieferer ist bei einem Konsortium unter Führung des US-Anbieters AIG versichert. Rückrufversicherungen sind eine der wenigen Sparten in der industriellen Haftpflichtversicherung, in denen die Preise steigen. Grund sind Großschäden wie die des japanischen Zulieferers Takata, aber auch die steigende Zahl an Rückrufen gerade in der Automobilbranche aufgrund strenger Sicherheitsvorschriften.... Lesen Sie mehr ›

Allianz verkauft Taiwan-Lebensbestand an China Life

Der Münchener Versicherer Allianz will 78.000 hochverzinste Lebensversicherungsverträge seiner asiatischen Tochter Allianz Taiwan Life loswerden. Käufer ist China Life. Bereits vor einem Jahr wollte die Allianz den Bestand in Taiwan verkaufen, doch die Finanzaufsicht blockierte damals die Transaktion. Geben die Finanzwächter dieses Mal grünes Licht, könnte die Übernahme laut Allianz bereits Mitte 2018 abgeschlossen sein.... Lesen Sie mehr ›

Makler kritisieren Zeichnungsverbote

Der Verband Deutscher Versicherungsmakler (VDVM) kritisiert Versicherer, die pauschale Zeichnungsverbote für ganze Branchen aussprechen. Jüngstes Beispiel sind Krankenhäuser. Dafür gebe es ohne Einzelfallprüfung keine Rechtfertigung. Die Makler berichten von Preissteigerungen in vielen Sachsparten, während der Markt in Haftpflicht weiter weich ist. In der Sachversicherung kommt es in manchem Fällen zu unterschiedlichen Prämiensätzen in Konsortien, gelegentlich sogar zu unterschiedlichen Bedingungen. Mit der eigenen wirtschaftlichen Lage ist die Branche hoch zufrieden, vom Brexit erwartet sie kaum negative Auswirkungen auf ihr Geschäft.... Lesen Sie mehr ›

Makler beklagen Versichererschikanen

Industrie- und Gewerbeversicherer aus der zweiten Reihe versuchen immer öfter, mithilfe spezialisierter Anwaltskanzleien im Schadenfall die Zahlung abzuwehren oder hinauszuzögern. Das beklagt der Verband Deutscher Versicherungsmakler (VDVM). VDVM-Chef Georg Bräuchle, im Hauptberuf Geschäftsführer bei Marsh, nennt einen Fall, in dem die SV Sachsen nach einem Schadenfall insgesamt 800 Dokumente von einem Kunden anforderte, die zum Teil 30 Jahre alt sind.... Lesen Sie mehr ›

EU-Politiker fordern IDD-Fristverlängerung

Der Wirtschaftsausschuss des europäischen Parlaments sieht die Gefahr, dass die Versicherer in einzelnen Mitgliedsstaaten mit der derzeit für Februar 2018 vorgesehenen Umsetzung der Vertriebsrichtlinie IDD überfordert sind und hat eine Fristverlängerung bis Oktober kommenden Jahres vorgeschlagen. Damit es so kommt, muss die europäische Kommission zustimmen. Der Abgeordnete Werner Langen begründete den Vorstoß damit, dass die Kommission die beiden delegierten Rechtsakte zur IDD erst am 21. September und damit um Monate verspätet vorgelegt hat.... Lesen Sie mehr ›

Munich Re will Hyperloop versichern

Passagiere, die mit 1.000 Stundenkilometern in Kapseln durch eine Röhre geschickt werden – so will das Unternehmen Hyperloop Transportation Technologies (HTT) es möglich machen, in 30 Minuten von Berlin nach München zu reisen. Munich Re arbeitet seit dem vergangenen Jahr mit HTT zusammen und hat die Risiken des Projektes analysiert. Das Ergebnis: Der Rückversicherer hält das Projekt für realisierbar. Als nächstes soll Munich Re ein Versicherungskonzept für den Hyperloop erarbeiten.... Lesen Sie mehr ›

Daten werden für Versicherer immer wichtiger

Versicherer sind darauf angewiesen, mehr Daten von ihren Kunden zu sammeln, selbst wenn sie keine Tarife anbieten wollen, die auf individueller Risikokalkulation basieren. Sie brauchen die Informationen, um persönliche Serviceangebote machen zu können, so eine aktuelle Studie von IBM. Das Problem ist aber, dass die Kunden noch zurückhaltend dabei sind, ihre privaten Informationen mit Versicherern zu teilen. Das Haupthindernis ist mangelndes Vertrauen. Hieran müssen die Versicherer arbeiten.... Lesen Sie mehr ›

Daimler könnte auf Rückruf-Kosten sitzen bleiben

Der Autohersteller Daimler muss mehr als eine Million Fahrzeuge zurückrufen, einige davon sind erst wenige Monate alt. Der Airbag bei sieben verschiedenen Modellen könnte ohne Unfall plötzlich auslösen, da sich das Lenkrad elektrisch auflädt, die Spannung aber durch ein fehlerhaftes Kabel nicht richtig abgeleitet werden kann. Daimler könnte auf den Kosten für die Reparaturen und den Rückruf sitzen bleiben, da Autohersteller wie Daimler in der Regel keine Rückrufkostenversicherung haben.... Lesen Sie mehr ›