Allgemein
Makler Aventus erweitert Geschäftsführung
Der Makler Aventus erweitert zum 15. Februar 2026 seine Geschäftsführung. Daniel Ahrend, der zurzeit noch beim Konkurrenten Schunck tätig ist, wird nach seinem Wechsel die Bereiche Vertrieb, Prozesse, IT und Data bei Aventus verantworten. Personelle Neuigkeiten gibt es auch bei der Neuen Rechtsschutz Versicherungsgesellschaft, beim Assekuradeur Dual und bei der Anwalts- und Beratungskanzlei Ganteführer.
Kein US-Geschäft ohne Haftpflicht-Police
In Zeiten zunehmender Risiken und immer höherer Schadensersatzurteile in den USA ist die Haftpflichtversicherung wichtiger denn je. Die Versicherer stünden bereit, um Unternehmen nicht nur mit der Übernahme von Risiken, sondern auch mit Know-how zu unterstützen und gemeinsame Lösungen zu finden, betonten HDI-Global-Vorstand Mukadder Erdönmez und Lucas Beckmann, Chief Underwriting Officer Casualty bei der Munich Re, auf der Euroforum-Haftpflichtkonferenz. Deas-Experte Jörg Linnert berichtete von Kapazitätsengpässen bei Risiken mit US-Exposure.
Nachhaltigkeit: Franke und Bornberg sieht Verbesserungspotenzial bei Versicherern
Zwar konnte die Versicherungsbranche im Jahr 2024 ihre Emissionen deutlich senken. Die Ratingagentur Franke und Bornberg sieht insgesamt mit Blick auf die Nachhaltigkeit aber noch Verbesserungsbedarf. Laut dem fünften Nachhaltigkeitsbericht der Ratingagentur gilt das insbesondere für die Kapitalanlagen. Die CSRD, die Unternehmen eigentlich entlasten soll, führte zu einem Mangel an wichtigen Daten, kritisiert die Ratingagentur.
Jetzt gibt’s was auf die Ohren
Nach dem großen Erfolg von „Wie riecht Versicherung?“ jetzt ein weiterer Teil der Serie „Versicherung mit allen Sinnen erleben“: „Wie klingt Versicherung?“ In der Hauptrolle: Barmenia Gothaer und ihre neue „Sound Brand". Aufbruch, Leidenschaft, Stärke, Menschlichkeit, Wärme, Haltung und Verlässlichkeit – all das komprimiert in vier Sekunden.
Ist „Digitaler Dienstag“ noch zeitgemäß?
Kolumnen sind ein gutes Format, um verschiedene Perspektiven zu relevanten Themen zusammen zu bringen. Doch einmal pro Woche über Digitalisierung zu sprechen ist, als würde man einmal pro Woche ans Atmen erinnern: Atmen ist überlebenswichtig, aber nicht nur dienstags, schreibt Verena Brenner, Geschäftsführerin des Technologiedienstleisters Proth!nx. Braucht Digitalisierung in der Versicherungsbranche wirklich eine eigene Kolumne?
Schäden durch Wintersturm „Fern“ könnten L.A.-Feuer übertreffen
Der Wintersturm „Fern“ hält immer noch Teile der USA in seinen Fängen und bringt extreme Kälte, Frost und Wind. Schon jetzt rechnen Experten damit, dass „Fern“ eine der teuersten Naturkatstrophen der USA wird – sowohl bei wirtschaftlichen als auch versicherten Schäden. Dass selbst Bundesstaaten wie Texas und Florida von Schnee und Eis betroffen sind, könnte die Schäden noch einmal erhöhen.
Baobab gewinnt Scor als Risikoträger
Der Cyber-Assekuradeur Baobab will künftig auch komplexere Risiken im industriellen Sektor abdecken und ist dafür eine Partnerschaft mit dem Rückversicherer Scor eingegangen. Mit dem Lloyd’s-Syndikat von Scor als weiterem Risikoträger erweitert Baobab seine Zeichnungsbefugnis für Cyberrisiken auf Unternehmen mit bis zu 1 Mrd. Euro Umsatz in Deutschland und Österreich.
Führungswechsel bei HBC-Tochter TPSH Vorsorge
Der Makler für private und betriebliche Altersvorsorge TPSH Vorsorge bekommt einen neuen Geschäftsführer. Künftig steht Michael Striegel an der Spitze der Tochter des Hamburger Maklerkonsolidierers Hanseatic Broking Center (HBC). Einen Führungswechsel meldet auch das European Insurance CFO Forum, ein Zusammenschluss der Finanzchefs europäischer Versicherer. Weitere personelle Änderungen gibt es im Vorstand der VIG und bei der HDI-Tochter Falcon Risk Services.
„Jeder gegen jeden“ – Das Abwehrkostenrisiko im Aufsichtsratshaftungsfall
Die jüngsten Ausführungen des Bundesgerichtshofs zur haftungsrechtlichen Verantwortlichkeit des Aufsichtsrates geben Anlass, die Besonderheiten zu betrachten, die sich bei der versicherungstechnischen Behandlung von Aufsichtsratshaftungsfällen in der D&O-Versicherung zeigen, schreibt Sören Rettig, Geschäftsführer und COO des D&O-Spezialisten VOV. Schließlich besteht ein hohes Risiko, dass die Versicherungssumme einer Unternehmens-D&O nicht ausreicht – vor allem, wenn „jeder gegen jeden“ seine Rechte sichern will.
Nach der ESG-Regulierung kommen die ESG-Klagen
Nachdem Berichtspflichten, gesetzliche und regularische Vorgaben zu ESG-Aspekten (Environment, Social, Governance) inzwischen gang und gäbe sind, ist die Aufregung darüber etwas abgeebbt. Versicherer und ihre Kunden haben Routine bekommen. Doch nun folgt laut der Spezialkanzlei Clyde & Co die nächste Herausforderung: zunehmende Klagen aus dem ESG-Bereich. Deutschland könnte dabei ein neuer Hotspot werden.














