Der Allianz-Konzern investiert über Allianz X in den weltweit führenden Telematik-Dienstleister Cambridge Mobile Telematics. Gleichzeitig wollen Allianz Partners und Allianz Versicherung die Angebote des US-Unternehmens nutzen. Bei dem Versicherer wird dies allerdings noch etwas dauern.
Nachrichten
R+V-Vorstand Golatka: Freiwilligkeit in der bAV bringt es nicht
Ein Obligatorium in der zweiten Altersvorsorge-Säule ist ein entscheidender Hebel für die Verbreitung der betrieblichen Altersversorgung (bAV), die Kapitalbildung und die langfristige Stabilität von Alterssicherungssystemen, sagt R+V-Vorstand Lars Golatka. Mit Freiwilligkeit wie in Deutschland geht es seiner Ansicht nach nicht weiter.
HUK-Coburg verdient mit Kfz wieder Geld
Es läuft wieder besser für Deutschlands größten Autoversicherer: Im vergangenen Jahr hat die HUK-Coburg sowohl die Zahl der Kfz-Versicherungsverträge als auch die Preise erhöht und kehrt zurück in die Gewinnzone. HUK-Chef Klaus-Jürgen Heitmann spricht von einem Rekordjahr und erläutert, worin sich sein Unternehmen von der Konkurrenz unterscheidet.
Franz-Josef Hahn übergibt das Ruder bei Peak Re
Franz-Josef Hahn wird im April den Vorstandsvorsitz des Rückversicherers Peak Re an Victor Kuk übergeben. Die Großkanzlei Clyde & Co verstärkt sich in Deutschland mit einem Juristen, der von der Helvetia kommt. Personelle Neuigkeiten gibt es auch von HBC und Marsh.
Ein empathisches Nein kann den Unterschied machen
Versicherer sollten nicht unterschätzen, wie wichtig ein empathischer Umgang mit Mitarbeitern und Kunden für den Unternehmenserfolg ist, gerade auch mit Blick auf KI. Das sagte der Vorstandschef von Zurich Deutschland Carsten Schildknecht auf einer Podiumsdiskussion in Berlin.
Adacta: Nur 12 Prozent der DACH-Versicherer gut vorbereitet auf neue KI-Regulierung
Nur wenige europäische Versicherer – und noch weniger in der DACH-Region – fühlen sich bestens vorbereitet auf die KI-Regulierung. Das hat der Softwareanbieter Adacta bei einer Umfrage herausgefunden. Außerdem: Automatisierung führt bei den DACH-Versicherern bisher vor allem zu qualitativen Verbesserungen und weniger zu Effizienzgewinnen und Kostenvorteilen.
S&P: Ratings der Versicherer bleiben trotz Nahost-Krieg stabil, aber nur bei schnellem Ende
Der Krieg im Nahen Osten wird die Ratings und Kapitalpuffer der Versicherer in der Region nicht wesentlich beeinträchtigen. Davon gehen Analysten der Ratingagentur S&P Global aus. Dies gelte jedoch nur, wenn der Konflikt in Kürze vorbei ist.
Iran-Krieg erhöht den Druck in der Luftfahrtversicherung
Höhere Risiken, geänderte Routen, gestiegene Betriebskosten: Der Krieg im Nahen Osten führt zu diversen Herausforderungen für Fluggesellschaften und verkompliziert damit auch die Risikoprüfung in der Luftfahrtversicherung, schreibt die auf Versicherungsrecht spezialisierte Kanzlei Kennedys. Er könnte auch Auswirkungen auf die Prämien haben.
IDD-Verstöße: Die Hälfte der Strafen entfällt auf Deutschland
Die nationalen Aufsichtsbehörden im europäischen Wirtschaftsraum (EWR) haben 2024 genau 1.656 Sanktionen wegen Verstößen gegen die Vermittlerrichtlinie IDD verhängt. Allein in Deutschland wurde fast 500 Vermittlern die Zulassung entzogen. Einen neuen Rekord gab es bei der Summe aller Geldstrafen.
Moody’s: Größte Gefahr sind nicht Kreditausfälle, sondern Zins- und Aktien-Schocks
Europäische Versicherer haben ihre Kapitalanlagen seit der Zinswende robuster aufgestellt. Doch die eigentlichen Risiken liegen nicht mehr bei wackelnden Schuldnern. Viel gefährlicher wären ein Börsencrash oder ein erneuter, steiler Zinsanstieg. Zu diesem Ergebnis kommt die Ratingagentur Moody’s.














